Private Krankenversicherung am Ende

Veröffentlicht am 03.04.2012 in Gesundheit

Die Bürgerversicherung muss kommen!

Drastische Beitragssteigerungen, überhöhte Abrechnungen, Streit um Leistungen – immer mehr Privatversicherte wollen deshalb zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Die Entwicklung zeigt: Das Geschäftsmodell der privaten Krankenversicherung ist nicht zukunftsfähig. Die heutige PKV ist am Ende. Jetzt ist es Zeit, dass die Bürgerversicherung kommt!

  • Während die Beiträge in der GKV stabil sind, fast alle gesetzlichen Kassen auf Zusatzbeiträge verzichten können und Milliardenüberschüsse gebildet werden, laufen der PKV die Kosten davon. In den vergangenen Jahren sind Privatversicherte deshalb von Beitragssteigerungen um bis zu 60 Prozent im Jahr betroffen.
  • Immer mehr Privatversicherte wechseln in die GKV – die Techniker Krankenkasse verbuchte eine Steigerung von 12 Prozent im vergangenen Jahr. Ca. zwei Drittel der 8,5 Millionen Privatversicherten wären bereit, in die GKV zu wechseln.
  • Jetzt sprechen sich auch AOKen und Verbraucherschutzzentralen für eine Reform aus.
  • Immer mehr Expertinnen und Experten kommen zu unserem Schluss: Die GKV funktioniert, während die PKV längst zu einem Fall für den Verbraucherschutz geworden ist. Das Geschäftsmodell der PKV ist am Ende.
Für die SPD ist klar: Die Zukunft heißt Bürgerversicherung!
  • Wir wollen die Solidarität stärken. Alle sollen mit der Bürgerversicherung in einem einheitlichen Versicherungssystem versichert sein. Damit wollen wir die Zwei-Klassen-Medizin abbauen.
  • Die Bürgerversicherung ist auch ein faires Angebot an alle Privatversicherten, sich aus dem Würgegriff von Beitragssteigerungen und überhöhten Abrechnungen zu befreien. Aber dies geht nur mit der Teilnahme an der Solidarität. Wer viel verdient, muss auch mehr beitragen. Dafür bietet die Bürgerversicherung stabile Beiträge und verlässliche Leistungen – auch im Alter.
  • Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger unterstützt die Forderung der SPD. Unabhängige Umfragen zeigen: Mehr als drei Viertel der Befragten unterstützen die Bürgerversicherung.
Die Zukunft der Krankenversicherung ist die Bürgerversicherung: Solidarisch, gerecht und leistungsfähig. Wir kämpfen jetzt in Schleswig-Holstein, in NRW und 2013 im Bund dafür, dass wir sie umsetzen können.
 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.