Als Tiefpunkt einer seit Monaten dauernden Schmutzkampagne bezeichnete der Vorsitzende des SPD-Bezirksverbands Oberpfalz, MdL Franz Schindler, die anonym erfolgte massenhafte Verbreitung von Aufklebern in der Stadt Regensburg mit verleumderischem Inhalt über Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. Diese Aktion könne und müsse nicht mehr als Beitrag im Meinungskampf akzeptiert werden, sondern ziele ausschließlich darauf ab, den Regensburger Oberbürgermeister zu diffamieren.
Es sei bedauerlich, immer wieder auf die rechtsstaatliche Selbstverständlichkeit hinweisen zu müssen, dass während eines Ermittlungsverfahrens die Unschuldsvermutung gelte. Dass diese richtig sei, ergebe sich schon daraus, dass wesentlich mehr Ermittlungsverfahren mit einer Einstellung enden als mit einer Anklage. Selbst dann gelte bis zu einer eventuellen Verurteilung immer noch die Unschuldsvermutung.
Wer immer für die Aktion verantwortlich sei, müsse sich nicht nur fehlenden Anstand vorhalten lassen, sondern gezielte Brunnenvergiftung.