Pressemitteilung des Bezirksvorsitzenden Franz Schindler: Wolbergs-Aufkleber

Veröffentlicht am 09.12.2016 in Presse

Als Tiefpunkt einer seit Monaten dauernden Schmutzkampagne bezeichnete der Vorsitzende des SPD-Bezirksverbands Oberpfalz, MdL Franz Schindler, die anonym erfolgte massenhafte Verbreitung von Aufklebern in der Stadt Regensburg mit verleumderischem Inhalt über Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. Diese Aktion könne und müsse nicht mehr als Beitrag im Meinungskampf akzeptiert werden, sondern ziele ausschließlich darauf ab, den Regensburger Oberbürgermeister zu diffamieren.

Es sei bedauerlich, immer wieder auf die rechtsstaatliche Selbstverständlichkeit hinweisen zu müssen, dass während eines Ermittlungsverfahrens die Unschuldsvermutung gelte. Dass diese richtig sei, ergebe sich schon daraus, dass wesentlich mehr Ermittlungsverfahren mit einer Einstellung enden als mit einer Anklage. Selbst dann gelte bis zu einer eventuellen Verurteilung immer noch die Unschuldsvermutung.

 

Wer immer für die Aktion verantwortlich sei, müsse sich nicht nur fehlenden Anstand vorhalten lassen, sondern gezielte Brunnenvergiftung.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.