Planspiel Redaktion der SPD-Bundestagsfraktion: Linda Pröm aus Wernberg-Köblitz berichtete drei Tage live aus Berlin

Veröffentlicht am 20.10.2016 in Presse

MdB Marianne Schieder mit Linda Pröm auf dem Weg zur Sitzung der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion

„Bei der diesjährigen Ausschreibung für die Planspiel-Redaktion der SPD-Bundestagsfraktion kommt eine Gewinnerin aus meiner Heimatgemeinde Wernberg-Köblitz“, freut sich MdB Marianne Schieder. Mit einem einseitigen Essay zum Thema „AfD, Pegida, Hate Speech – Woher kommt der Hass auf Politik und Medien und was kann man dagegen tun?“ hatte sich Linda Pröm um einen der vier begehrten Plätze beworben. „Unter vielen guten Einsendungen war ihr Beitrag unter den besten“, ergänzt die Abgeordnete.

Bei dem dreitägigen Planspiel vom 16. bis 18.10.2016 schlüpften rund 100 Jugendliche in die Rolle von Abgeordneten und erarbeiteten spielerisch eigene Anträge zu wichtigen politischen Themen. Eine eigene Planspiel-Redaktion – mit dabei Linda Pröm – begleitete die Arbeit der Planspiel-Abgeordneten. Die jungen Journalistinnen und Journalisten führten Interviews und machten sich auf die Suche nach spannenden Geschichten, sie veranstalteten Redaktionssitzungen und produzierten eine eigene Planspiel-Zeitung.

Darüber hinaus wurde von der SPD-Bundestagsfraktion ein zusätzliches Programm für die Jugendlichen erstellt. Unter anderem hatten sie die Chance, die Pressestelle der Fraktion zu besuchen und mit einer Hauptstadtjournalistin zu sprechen. Auch MdB Marianne Schieder nahm sich für Linda Pröm Zeit. So konnte die Nachwuchsjournalistin an einer echten Sitzung der Bayerischen SPD-Landesgruppe teilnehmen, wo über mögliche Nachbesserungen im Bundesverkehrswegeplan diskutiert wurde.

Linda Pröm ist begeistert, die drei Tage in Berlin verbringen zu können: „Es ist eine tolle Erfahrung, die man hier mitten im Bundestag machen kann. Man bekommt ein gutes Gefühl dafür, wie Journalismus in der Hauptstadt funktioniert. Bei unserem prallen Programm lernt man, dass man sich schnell in Themen einarbeiten muss, um bis zum Redaktionsschluss alle Interviews und Artikel fertig zu bekommen.“

MdB Marianne Schieder schätzt das Planspiel der SPD-Bundestagsfraktion wegen seines Beitrags zur fachlichen und politischen Bildung: „Medien haben eine zentrale Rolle in unserer Demokratie. Sie fördern Transparenz und unterstützen die Meinungsbildung. Das Planspiel war eine gute Möglichkeit für Linda, Erfahrungen im Bereich der politischen Berichterstattung zu sammeln.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.