B 85 zweibahniger Ausbau östlich Altenkreith bis westlich Wetterfeld

Veröffentlicht am 20.10.2016 in Presse

Nach Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses durch die Regierung der Oberpfalz wendet sich MdB Marianne Schieder mit nachfolgendem Schreiben an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, MdB und weist erneut auf die Dringlichkeit obiger Maßnahme hin:

Sehr geehrter Herr Minister,

 

nachdem die Regierung der Oberpfalz am 19.10.2016 die rechtlichen Voraussetzun­gen für die Verwirklichung des ersten, 3,4 km langen Teilabschnitts von Wetterfeld bis östlich von Altenkreith der obigen Maßnahme geschaffen und Planfeststellungs­beschluss erlassen hat, möchte ich erneut und mit allem Nachdruck auf die Dring­lichkeit des Projekts hinweisen.

 

Wie Sie wissen, hat die Strecke immense Bedeutung, nicht nur für die Stadt Roding und den Landkreis Cham, sondern darüber hinaus für ganz Ostbayern  – leistungs­fähige Bundesverkehrsstraßen sind im Landkreis Cham, der über keine Autobahn verfügt, die Grundlage jeglicher wirtschaftlicher Entwicklung. Es herrscht weitgehende Einigkeit bei Politik und Wirtschaft, bei Bürgerinnen und Bürgern, dass die Region den weiteren Ausbau der B 85 dringend benötigt.

 

Sehr geehrter Herr Minister, ich appelliere deshalb mit allem Nachdruck an Sie, nach Erreichen des Baurechts die Finanzierung zügig sicherzustellen und die Baufreigabe zu erteilen, damit so schnell wie möglich mit dem Ausbau begonnen werden kann. Ich erlaube mir, hier auch an Ihre Zusage gegenüber Herrn Landrat Löffler vom Juli 2016 zu erinnern, bei Erlangung des Baurechts, die Gelder zur Verfügung zu stellen.

 

Darüber hinaus braucht es auch für den Ausbau des verbleibenden Teilstücks östlich Altenkreith bis Neubäu eine Perspektive. Ich bitte Sie deshalb eindringlich, sich für die Realisierung auch dieses 5,6 km langen Abschnitts weiter einzusetzen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Marianne Schieder, MdB

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.