Pichelsteiner war heiß begehrt

Veröffentlicht am 08.09.2010 in Ortsverein

Nich nur den Organisatoren mundete der Pichelsteiner von Werner Holger und Max Zwickenpflug vorzüglich

Konzell: Erneut als Besuchermagnet aus drei Landkreisen erwies sich das 23. Konzeller Pichelsteinerfest des SPD-Ortsvereines am Sonntag in Streifenau. Bei optimalem Pichelsteinerwetter konnten die Organisatoren des Traditionsfestes den ganzen Tag über hunderte von Gästen begrüßen. Schon in den Morgenstunden hatten sich Standler und Schäppchenjäger zum Flohmarkt eingefunden. Beim musikalischen Frühschoppen konnten sie sich dann gemeinsam mit den neu hinzugekommenen Gästen stärken, die sich zu den Klängen der Konzeller Blasmusik eingefunden hatten. Nachmittags übernahm dann Bene Weber mit seinen Quertreibern das Zepter und häufig brachte er die Gäste mit seiner humurvollen Art zum Lachen. Heiß begehrt war das bekannt Pichelsteiner, nach Hausrezept zubereitet von Holger und Max am Mittag.

Mit Hingabe und Ausdauer waren die jungen Schatzsucher am Werk

Mit Hingabe und Ausdauer waren die jungen Schatzsucher am Werk

Mit allerlei Basteleien vertrieben sich die Kinder den Nachmittag. Nachdem sie unter der Obhut von Rosi Deser Schatzkästchen bemalt und fantasievoll gestaltet hatten, durften sie sich auf Edelsteinsuche begeben. Mit Hingabe und Ausdauer machten sich die jungen Schatzsucher dabei ans Werk. Kreativität war auch beim Gestalten der Glücksteine gefragt. Besonders beliebt waren bei Groß und Klein der Hupfwurm und die Riesenseifenblasen. Mit Spannung erwarteten die Besucher die Verlosung des Fahrrades durch Fons Deser, unterstützt von mehreren kleinen Glücksfeen. Der Hauptpreis ging dieses Jahr an Willi Biendl, dessen Enkel das Rad in Empfang nahm. Die Spende aus dem Erlös des Festes wird dieses Jahr in Kürze an die Krippe im Kindergarten Konzell überreicht werden.

Riesenseifenblasen am Hupfwurm

Riesenseifenblasen am Hupfwurm

Das Fahrrad ging an Willi Bindl, dessen Enkel den Gewinn in Empfang nahm

Das Fahrrad ging an Willi Bindl, dessen Enkel den Gewinn in Empfang nahm

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.