Parlamentarischer Abend des THW

Veröffentlicht am 09.02.2013 in MdB und MdL

THW mehr in der Region verankern

Der THW-Landesverband Bayern und die THW-Landesvereinigung des Technischen Hilfswerks diskutierten bei einem Parlamentarischen Abend im Maximilianeum mit den Abgeordneten. MdL Annette Karl nutzte dabei die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem THW-Landesbeauftragten Dr. Fritz Helge Voß, THW-Landesvorsitzenden MdB Stephan Stracke, THW-Landesjugendleiter Andre Stark und dem THW-Landessprecher für Bayern, Rudolf Skalitzky und Vertretern des THW aus der Oberpfalz.

In Bayern stehen gegliedert in 111 Ortsverbänden, die in elf Geschäftsführerbereichen einsatztaktisch und administrativ gebündelt sind, über 15.000 ehrenamtliche Einsatzkräfte zur Verfügung.
Insbesondere in Weiden haben wir einen leistungsfähigen Ortsverband, der im Rahmen von Einsätzen, bei größeren Unglücksfällen oder Katastrophenlagen seine große Stärke bewiesen hat", so MdL Karl.

Es ist dringend notwendig, dass das THW sein erworbenes Fachwissen auch in der Praxis beweisen kann, so die allgemeine Einschätzung der Gesprächspartner. Dr. Fritz Helge Voß machte gegenüber dem Abgeordneten deutlich, dass die Aussetzung der Wehrpflicht dem THW – wie auch anderen Hilfsorganisationen die auf Ehrenamtlichkeit gründen – Probleme bei der Nachwuchsgewinnung bereite. Hier gelte es neue Anreize zu schaffen, um junge Menschen zum « Reinschnuppern » zu bewegen. Außerdem bedarf das THW-Gesetz dringend einer Novellierung, um die Motivation der Einsatzkräfte und den Mehrfachnutzen der Einrichtungen zu gewährleisten. Im Landkreis Main-Spessart finden weit über 100 Kinder und Jugendliche eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Karl lobte die gemeinsamen Übungen von Feuerwehr- und THW-Nachwuchs in der Oberpfalz. Hier würden Erfahrungen gesammelt gemeinsam mit den aktiven Einsatzkräften und im Miteinander der Organisationen, geeint im gemeinsamen Ziel : Helfen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.