Passauer Christian Flisek kandidiert als Bezirksvorsitzender der NiederbayernSPD

Veröffentlicht am 09.02.2013 in Allgemein

Christian Flisek
Die Bezirks SPD wählt am Samstag in Passau einen neuen Bezirksvorstand. Im Saal des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins in der Innstraße treffen sich die Delegierten, um die Führungsspitze der NiederbayernSPD zu wählen, die in den kommenden zwei Jahren die Wahlkämpfe bestreiten wird. „Wir spielen auf Sieg, nicht auf Platz“, gibt der designierte Bezirksvorsitzende Christian Flisek die Marschrichtung vor.

Der Passauer Rechtsanwalt Christian Flisek ist Bundestagskandidat auf einem als sicher geltenden Listenplatz und will die Nachfolge von Michael Adam antreten, der sich ganz auf sein Amt als Regener Landrat konzentrieren will. Bisher war Flisek stellvertretender Bezirksvorsitzender.
Flisek geht mit Optimismus in die Wahl am Samstag: „Wir werden ein starkes Signal aussenden, dass die NiederbayernSPD geschlossen und mit einem kompetenten Kandidaten-Team auftritt. Ich wünsche mir , dass wir gemeinsam mit aller Kraft dafür kämpfen, um Schwarz-Gelb in Bayern und in Berlin abzulösen.“
Der 38-jährige Jurist, der eine Rechtsanwaltskanzlei in Passau betreibt, ist seit 1990 in der SPD und hat bereits für die Europawahl 2009 kandidiert. Als Unterbezirksvorsitzender  der SPD in Stadt und Landkreis Passau und als Mitglied im Landesvorstand der BayernSPD engagiert er sich neben der Europapolitik auch im Themenbereich Wirtschaft & Arbeit.

Der engere Kern des Bezirksvorstands wird wieder antreten, bei den Beisitzern wird es einige neue Bewerber geben. Der Passauer Oberbürgermeister Jürgen Dupper wird ein Grußwort sprechen. Der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold wird unter dem Motto „Besser für Bayern“ das Wahlprogramm der BayernSPD skizzieren.
 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.