Oberpfälzer Soldaten- und Reservistenkameradschaft in Berlin

Veröffentlicht am 22.12.2010 in MdB und MdL

MdB Werner Schieder erläutert Hintergründe der Euro-Krise

Eine Reisegruppe der Soldaten- und Reservisten- kameradschaft Ober- und Unterwildenau besuchte unter Leitung von Christine Roth, Peter Roth und Gerhard Ermer das winterliche Berlin. Auf dem Programm stand zu Beginn ein Gespräch mit einem Referenten des Bundesverteidigungsministeriums. Hauptthema der interessanten Diskussion war neben den aktuellen politischen Entwicklungen vor allem der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan, wo auch Soldaten aus der nördlichen Oberpfalz stationiert sind.

Höhepunkt der Reise war der Besuch einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestags. MdB Werner Schieder, der die Gruppe in die Bundeshauptstadt eingeladen hatte, führte die Teilnehmer zu einem anschließenden Gespräch in den Fraktionssaal der SPD. Hauptthema waren das Versagen der Schwarz-Gelben Bundesregierung in der Wirtschafts- und Währungskrise.

Schieder übte scharfe Kritik am Sparpaket und am Herumlavieren der Kanzlerin auf europäischer Ebene, dass die Euro-Krise verschärft habe. „Die Kanzlerin trägt maßgeblich Schuld daran, dass die Krise teurer geworden ist. Zudem belastet ihr Sparpaket besonders die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Familien und Arbeitslose“, so MdB Schieder. Gleichzeitig warnte der Abgeordnete vor Panikmache, in Deutschland bestünde Inflationsgefahr. „Nach den wirtschaftlichen Eckdaten gibt es dafür keinerlei Anzeichen“, stellte Werner Schieder fest. Reiseleiterin Christine Roth bedankte sich beim Abgeordneten mit einem Buch über Luhe-Wildenau.

Den Abschluss bildete ein Informationsbesuch in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin mit einem gemeinsamen Mittagessen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.