MdB Werner Schieder erläutert Hintergründe der Euro-Krise
Eine Reisegruppe der Soldaten- und Reservisten- kameradschaft Ober- und Unterwildenau besuchte unter Leitung von Christine Roth, Peter Roth und Gerhard Ermer das winterliche Berlin. Auf dem Programm stand zu Beginn ein Gespräch mit einem Referenten des Bundesverteidigungsministeriums. Hauptthema der interessanten Diskussion war neben den aktuellen politischen Entwicklungen vor allem der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan, wo auch Soldaten aus der nördlichen Oberpfalz stationiert sind.
Höhepunkt der Reise war der Besuch einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestags. MdB Werner Schieder, der die Gruppe in die Bundeshauptstadt eingeladen hatte, führte die Teilnehmer zu einem anschließenden Gespräch in den Fraktionssaal der SPD. Hauptthema waren das Versagen der Schwarz-Gelben Bundesregierung in der Wirtschafts- und Währungskrise.
Schieder übte scharfe Kritik am Sparpaket und am Herumlavieren der Kanzlerin auf europäischer Ebene, dass die Euro-Krise verschärft habe. „Die Kanzlerin trägt maßgeblich Schuld daran, dass die Krise teurer geworden ist. Zudem belastet ihr Sparpaket besonders die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Familien und Arbeitslose“, so MdB Schieder. Gleichzeitig warnte der Abgeordnete vor Panikmache, in Deutschland bestünde Inflationsgefahr. „Nach den wirtschaftlichen Eckdaten gibt es dafür keinerlei Anzeichen“, stellte Werner Schieder fest. Reiseleiterin Christine Roth bedankte sich beim Abgeordneten mit einem Buch über Luhe-Wildenau.
Den Abschluss bildete ein Informationsbesuch in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin mit einem gemeinsamen Mittagessen.