Niederbayern weiterhin im Landesvorstand der SGK Bayern vertreten

Veröffentlicht am 02.11.2026 in Allgemein

Ruth Müller, Anja König, Kurt Kindel, Thomas Jung, Bernd Vilsmeier

Anja König wiedergewählt – Würdigung für Kurt Kindel – Deutliche Forderungen zur Stärkung der Kommunalfinanzen

Bei der Landesversammlung der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) Bayern standen neben den Neuwahlen des Landesvorstandes insbesondere die angespannte Finanzlage der bayerischen Städte, Gemeinden und Landkreise im Mittelpunkt. Auch eine Delegation aus Niederbayern nahm an der Versammlung teil. Die Landshuter SPD-Fraktionsvorsitzende Anja König wurde erneut in den Landesvorstand gewählt und ist damit künftig die einzige Vertreterin der NiederbayernSPD in diesem Gremium.

Ein besonderer Moment der Versammlung war die Verabschiedung des langjährigen Landesvorstandsmitglieds Kurt Kindel aus Deggendorf, der nicht erneut kandidierte. Kindel hat die sozialdemokratische Kommunalpolitik über Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt. Für sein 46-jähriges kommunalpolitisches Engagement wurde er bereits 2024 mit der Helmut-Rothemund-Medaille der BayernSPD ausgezeichnet. Der langjährige Deggendorfer Stadtrat und SPD-Fraktionsvorsitzende wurde für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung mit großem Dank und Anerkennung verabschiedet.

Mit der Wiederwahl von Anja König bleibt Niederbayern weiterhin im Landesvorstand vertreten. Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller gratulierte herzlich: „Ich freue mich sehr, dass mit Anja König eine erfahrene und engagierte Kommunalpolitikerin unsere niederbayerischen Interessen auf Landesebene vertritt. Gerade für die SPD in Niederbayern und insbesondere für unsere Region Landshut ist sie ein wichtiges Bindeglied zu den sozialdemokratischen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern in ganz Bayern.“

Inhaltlicher Schwerpunkt der Landesversammlung war die Verabschiedung einer Resolution für einen starken und gerechten kommunalen Finanzausgleich. Darin fordert die SGK Bayern unter anderem die Erhöhung der kommunalen Verbundquote auf 15 Prozent, eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen, weniger Förderbürokratie und die konsequente Einhaltung des Grundsatzes „Wer bestellt, bezahlt“.

„Unsere Städte und Gemeinden stehen finanziell zunehmend mit dem Rücken zur Wand. Gleichzeitig erwarten die Bürgerinnen und Bürger zu Recht funktionierende Schulen, Kinderbetreuung, Straßen, Sportstätten und kulturelle Angebote. Wer den Kommunen immer neue Aufgaben überträgt, muss ihnen auch die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen“, betonte die Landtagsabgeordnete und langjährige Kreis- und Gemeinderätin Ruth Müller.

Besonders wichtig sei es, finanzschwache Kommunen gezielt zu unterstützen und ihnen mehr eigene Entscheidungsspielräume einzuräumen. „Kommunale Selbstverwaltung darf nicht zur bloßen Verwaltung des Mangels werden. Wir brauchen eine dauerhaft verlässliche Finanzierung statt immer neuer kurzfristiger Förderprogramme“, so König abschließend.

 

Auf dem Foto v.l.n.r: MdL Ruth Müller, Stadträtin Anja König (vorn), Kurt Kindel (hinten), Landesvorsitzender Thomas Jung (Oberbürgermeister in Fürth), Kreisrat Bernd Vilsmeier

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.