Niederbayern-SPD streckt die Hand aus - Werner-Muggendorfer sucht das Gespräch

Veröffentlicht am 07.01.2011 in Allgemein

Die niederbayerische SPD-Bezirksvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer MdL erklärt sich bereit, in dem Zwist um den SPD-Landesvorsitzenden und den Jusos aus Niederbayern um den stellvertretenden Juso-Landesvorsitzenden Thomas Asböck zu vermitteln.
Werner-Muggendorfer und der niederbayerische SPD-Bezirksvorstand sind für ein klärendes Gespräch offen. Deshalb will Werner-Muggendorfer den unzufriedenen Jusos die Hand reichen und lädt sie ein, sich mit dem SPD-Bezirksvorstand an einem Tisch zu setzen.

Die SPD unterstützt und fördert das politische Engagement junger Menschen. Denn für eine Volkspartei wie die SPD sind die Vorstellungen aller Bevölkerungsgruppen überlebenswichtig. Dazu gehört natürlich auch der Streit über den richtigen Weg, wie man die politischen Ziele basierend auf den Grundwerten der SPD: „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ erreichen kann und will.

Demokratie ist nicht einfach, sondern sehr anstrengend, so Werner-Muggendorfer, viele demokratische Entscheidungsprozesse dauern; manchen oftmals zu lang. Immer wieder muss man mühsame Kompromisse eingehen, um die notwendigen demokratischen Mehrheiten zu erreichen, um etwas umsetzen zu können.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass sich engagierte junge Menschen aktiv in die Sozialdemokratie einbringen, damit es in unserem Land sozial gerecht zugeht und die Chancen für ein selbstbestimmtes Leben nicht allein vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

Wir wollen gemeinsam um den richtigen Weg streiten, damit klar wird, dass es nur mit einer starken SPD gerecht in unserem Land zugeht. Für die alltägliche politische Auseiendersetzung brauchen wir jede Frau und jeden Mann, die sich für unsere Ideale einsetzen. Wir können und wollen auf keinen verzichten, so Werner-Muggendorfer, denn nur Einigkeit macht stark, wie es unsere Vorväter in der SPD schon im 19. Jahrhundert formulierten.

Foto: Die SPD-Bezirksvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer streckt den unzufriedenen die Hand entgegen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.