Während ein Kompass die vier Himmelsrichtungen aufzeigt, gibt er den Sozialdemokraten drei Werte vor: „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ – so die niederbayerische Bezirksvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer.
Während ein Kompass die vier Himmelsrichtungen aufzeigt, gibt er den Sozialdemokraten drei Werte vor: „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ – so die niederbayerische Bezirksvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer.
Das Labertaler Dreikönigstreffen nutzten die Kreisvorsitzenden aus verschiedenen Landkreisen und Regierungsbezirken dazu, sich über die Werte und die strategische Ausrichtung der bayerischen SPD zu unterhalten und sprachen der bayerischen SPD-Führung ihre Unterstützung aus.
Die beiden Landtagsabgeordneten Margit Wild aus der Oberpfalz und Johanna Werner Muggendorfer aus Niederbayern diskutierten gemeinsam mit den beiden Kreisvorsitzenden Rainer Hummel (Landkreis Regensburg), Ruth Müller (Landkreis Landshut) und Regensburgs stellvertretendem Landrat Josef Weitzer.
Nach den schlechten Wahlergebnissen bei der Landtagswahl 2008 und der Bundestagswahl 2009 habe die SPD sowohl im Bund als auch in Bayern die Konsequenzen gezogen und sich neu aufgestellt und positioniert. Sowohl auf der politischen als auch auf der Partei-Ebene habe eine junge Generation die die Ruder übernommen, stellte Margit Wild fest. Markus Rinderspacher habe sich als Fraktionsvorsitzender hervorragend positioniert und halte die Fraktion „gut auf Trab“, waren sich die beiden Landtagsabgeordneten einig.
Gemeinsam mit der Partei habe man neue Veranstaltungsreihen ins Leben gerufen und suche verstärkt den Dialog mit Vereinen, Verbänden und Institutionen. Engagement, Kompetenz und die Weisheit der Vielen innerhalb der SPD hat die SPD stark gemacht und so die sozialdemokratischen Werte und Prinzipien in der Mitte der Gesellschaft verankert, bekräftigte Josef Weitzer.
Auch der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel habe beim Parteitag 2009 in Dresden erklärt, dass die SPD ein Teil der Gesellschaft sei und sich breiter und stärker vernetzen werde, um allen Menschen Teilhabe am sozialen Wohlstand zu ermöglichen, ergänzte Rainer Hummel.
Gerade die Zusammenarbeit zwischen Niederbayern und der Oberpfalz klappe bei der SPD hervorragend, stellte die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller fest. Gemeinsam habe man den SPD-Arbeitskreis Labertal gegründet, der nun 14 Ortsvereine entlang der Laber umfasse. Seit einigen Jahren praktiziere man die Öffnung der SPD hier modellhaft – sowohl landkreis- und bezirksübergreifend als eben auch in der Zusammenarbeit mit Schulen, Kirchen oder Vereinen.
Dies wolle man auch weiter intensivieren, damit die SPD als die sozial gerechtere und modernere Alternative bei den Bürgern in Bayern attraktiver wird und so mehr Einfluss auf die Landespolitik zum Wohle Bayerns nehmen kann.
Die Menschen haben in den vergangenen Wochen und Monaten gemerkt, dass schwarz-gelb nur Klientelpolitik mache – angefangen von der Verlängerung der Atomlaufzeiten bis hin zu den Zuzahlungen bei den Medikamenten. Egal ob Gesundheits-, Energie- oder Sozialpolitik – die Zeche zahlen bei schwarz-gelb die Bürgerinnen und Bürger. Mehr Netto vom Brutto habe es nur für die Konzerne, Großverdiener und Hoteliers gegeben, machte Muggendorfer deutlich.
Landkreis- und bezirksübergreifend stehe man hinter dem Erneuerungs- und Modernisierungskurs, den der Parteivorsitzende Florian Pronold gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden im Landtag Markus Rinderspacher und der Generalsekretärin Natascha Kohnen eingeschlagen habe. Beispielsweise könne man am gemeinsam erarbeiteten Bildungskonzept der Gemeinschaftsschule feststellen, dass der Kompass stimme, der seit fast 150 Jahren der SPD die Richtung vorgibt, ergänzte die Bildungspolitikerin Margit Wild mit einem aktuellen Beispiel aus der Landespolitik.
Foto v. l. n. r.:
Ruth Müller (Kreis- und Fraktionsvorsitzende SPD Landkreis Landshut); Rainer Hummel (Kreisvorsitzender SPD Landkreis Regensburg); MdL Johanna Werner-Muggendorfer (Bezirksvorsitzende SPD Niederbayern & Kreisvorsitzende SPD Landkreis Kelheim); Josef Weitzer (stv. Landrat, Regensburg); MdL Margit Wild (Kreisvorsitzende SPD-Stadtverband Regensburg)
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.