Nicht nur für Frauen!

Veröffentlicht am 11.04.2011 in Veranstaltungen

Die SPD heut auf die Pauke...
...für die Ausstellung zur Emanzipation der Frau in der ev. Kreuzkirche in Geiselhöring.

Seit vergangener Woche läuft die Ausstellung "Miriams Paukenschlag", die sich mit dem Frauenbild in Kirche und Gesellschaft befasst. Am kommenden Mittwoch, den 13. April um 20 Uhr lädt die Geiselhöringer SPD die Bürgerinnen - und selbstverständlich alle intersierten Bürger - zum Ausstellungsbesuch mit anschließendem Kurzreferat und Diskussion in die Kreuzkirche ein.

Pfarrer Ulrich Fritsch führt durch die Bildergalerie und stellt anschließend die wichtigsten Umbrüche in Gesellschaft und Kirche zu mehr Gleichberechtigung für Frauen dar. Nicht erst heute übernehmen mehr und mehr Frauen Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten in der Gesellschaft. Doch der Weg zum Jetzt und zur völligen Emanzipation ist noch weit.

Beispiele aus den verschiednesten Epochen stellen Meilensteine in der gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland und der ganzen Welt vor. "War es früher das Wahlrecht und die Freiheit zur eigenen Lebensgestaltung wofür die Frauen auf die Straße gingen, so sind es heute der Kampf um gleiche Löhne und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf", so Rainer Pasta vom SPD-Ortsverein. Immer aber habe die Entwicklung in der Gesellschaft zur Gleichstellung der Frauen auch mit der Übernahme von Verantwortung zu tun, so Pasta weiter. Gerne stellt sich die Geiselhöringer SPD den Diskussionen, die auch alljährlich beim Weltfrauentag an den Infoständen aufflammen. "Mit der Ausstellung 'Miriams Paukenschlag' haben wir ein Forum, dass alle Facetten der Beziehungen Frau und Gesellschaft aufgreift. Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit den Geiselhöringer Frauen - und natürlich Männern!"

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.