Neuwahlen beim SPD-Ortsverein Bruckberg

Veröffentlicht am 25.10.2010 in Ortsverein

Josef Kollmannsberger bleibt Vorsitzender -Neuwahlen beim SPD-Ortsverein Bruckberg

Bruckberg. Auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins konnte Vorsitzender Josef Kollmannsberger eine positive Bilanz über die Arbeit in den letzten zwei Jahren ziehen. Arbeitsschwerpunkt sei die Kommunal-politik gewesen, daneben habe man sich in den letzten Wochen sehr gegen die Laufzeitverlängerung des Kernkraftwerks Isar I engagiert und dazu auch einen Antrag im Gemeinderat gestellt.

Ortsvorsitzender Josef Kollmannsberger konnte unter den Besuchern neben der Kreisvorsitzenden und Kreisrätin Ruth Müller auch die Geschäftsführerin der SPD Marianne Bontzol aus Landshut begrüßen.
In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte er besonders die beiden Themen Ausbau des DSL-Netzes und den Fortschritt bei der Errichtung der neuen Jugendräume, die von einem Sozialpädagogen betreut würden. Beim DSL richteten sich die Hoffnungen auf eine Lösung mittels Breitbandmobilfunk (LTE). Besonders freue er sich über den Zuwachs mit drei neuen Mitgliedern.

Zweiter Bürgermeister Richard Hampl-Portenlänger gab einen kurzen Bericht aus der Gemeinde. Nach dem Motto „Herbst ist Bauzeit“ liefen die gemeindlichen Baumaßnahmen in den verschiedenen Ortsteilen derzeit auf Hochtouren. Während man beim Heimatmuseum in Bruckberg Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer gute Fortschritte erzielt habe, hinke man bei der Turnhalle etwas dem Plan hinterher. Positiv dabei sei, dass man den Vorschlag zur Dreifachverglasung aufgenommen habe, so der Referent. Bei den Maßnahmen zum Hochwasserschutz hätten sich die Bodenverhältnisse schwieriger als erwartet gezeigt, was zu Mehrkosten führen werde. Der Verkauf der gemeindlichen Baugrundstücke laufe gut, Bürgermeister und Gemeinderat machten sich daher bereits Gedanken über das nächste Projekt. Es herrsche weitestgehend Einigkeit, dass man mit dem Konzept des vernünftigen aber kontinuierlichen Wachstums auf dem richtigen Weg sei. Nur so könne man auch die Infrastruktur erhalten, insbesondere die Schulen. „Die gute Infrastruktur wiederum ist zunehmend eine wichtige Voraussetzung für die Attraktivität unserer Gemeinde“, so Hampl-Portenlänger.

Nach dem Kassenbericht von Elisabeth Seewaldt und der Entlastung der Vorstandschaft kam man zu den Neuwahlen.

Einstimmig wiedergewählt wurde Gemeinderat Josef Kollmannsberger als erster Vorsitzender. Zu seinem Stellvertreter wählte die Versammlung zweiten Bürgermeister Richard Hampl-Portenlänger. Schriftführerin bleibt Mariele Chochola, für die Kasse zeichnet weiterhin Elisabeth Seewaldt verantwortlich. Als Vertreter der Jugend wurde Benedikt Damböck zum Beisitzer gewählt.

Kreisrätin Ruth Müller gratulierte der neuen Vorstandschaft und sicherte die enge Zusammenarbeit mit der Kreistagsfraktion zu. In einem kurzen Statement zur Verlängerung der Laufzeiten bei den Kernkraftwerken äußerte Sie Ihre Besorgnis, dass viele heimische Handwerker, die sich im Bereich der Solarenergie spezialisiert hätten dadurch künftig in Schwierigkeiten geraten könnten. Während niemand in Bayern Verantwortung für die Endlagerung des radioaktiven Abfalls aus Ohu übernehmen wolle.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.