Ohu/Ahrain. Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Nebenraum im Gasthaus Gremmer beim diesjährigen Neujahrstreffen des SPD Ortsvereins Ohu-Ahrain. Der kommissarischer Ortsvorsitzende Martin Hujber dankte den zahlreich erschienen Mitglieder und Ihren Partnern für ihre Unterstützung und ihr Engagement im zurückliegenden Jahr. In seinem Jahresrückblick verwies er auf herausragende Ereignisse, beispielsweise auf den Kommunalwahlkampf, den der Ortsverein zwar mit bescheidenen Mitteln, dafür aber mit umso mehr Engagement anging. Die Präsenz kompetenter weiblicher und jüngerer Kandidaten verlieh dem Ortsverein neuen Schwung. Das erfolgreiche Abschneiden der Kandidaten des Ortsteils Ohu-Ahrain, von denen Eva Heim sogar den Sprung in den Marktgemeinderat schaffte, war der Lohn -wenngleich das Ergebnis in der gesamten Marktgemeinde nicht zufrieden stimmen kann. Mit drei Neuzugängen nahm der Mitgliederstand im zurückliegenden Jahr zu. Der Anteil von Genossinnen wächst stetig und liegt bereits bei knapp 40 Prozent. Aus dem enttäuschenden Ergebnis der Landtags- und Bezirkstagswahl im Bereich der Marktgemeinde zieht Martin Hujber rückblickend den Schluss, dass der SPD-Ortsverein in Zukunft sein politisches Profil schärfen und der Politikverdrossenheit bereits an der Basis entgegenwirken muss. Hierzu bedarf es einer aktiven, inhaltlichen Arbeit auf kommunaler Ebene. Daran anknüpfend gab er eine kurze Vorausschau für das laufende Jahr, das wiederum ein von Wahlen geprägtes politisches Jahr werden wird. Höhepunkte des Ortsvereins werden unter anderem sein: das Gartenfest des SPD-Ortsvereins, der politische Kirta des SPD-Kreisverbands in der Eskara, sowie kommunalpolitische Informationsveranstaltungen, wie zum Beispiel ein überregionaler Austausch zur B 15neu.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.