
Information aus dem Kreistag (17.10.2016) und dem Wirtschaftsausschuss (10.10.2016)

Information aus dem Kreistag (17.10.2016) und dem Wirtschaftsausschuss (10.10.2016)
Auf Antrag unserer Fraktion wurden im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Regionalmanagement die bisherigen Ergebnisse und Fortschritte der Tarifverbundkommission zur Schaffung eines ÖPNV mit einheitlichen Tarifen vorgestellt:
Fazit: Es gibt gute Fortschritte, die Busunternehmen der Region einschl. der Stadtwerke haben sich auf ein Zonensystem verständigt, schwieriger wird, die DB mit ins Boot zu holen. Die DB besteht auf einer Erhebung der Fahrgastzahlen im Vorfeld, diese macht aber derzeit keinen Sinn, da durch die Anbindung des Flughafens ins Netz erhebliche Änderungen zu erwarten sind.
Generalsanierung Gymnasium Vilsbiburg: Die SPD-Fraktion hat sich bei einem Vor-Ort-Termin ausführlich informiert und sich ein Bild verschafft (siehe LZ vom Montag 17.10.2016). Es ist festzustellen, dass eine Generalsanierung absolut überfällig ist. Das Gebäude ist über 40 Jahre alt und bautechnisch in sehr schlechtem Zustand. Die Generalsanierung dürfte nach letzten Planungen 17 Mio.Euro kosten. Ein Antrag der Fraktionen CSU/FDP/Junge Liste auf Deckelung der Kosten wurde auch mit den Stimmen der SPD-Fraktion abgelehnt, da eine Deckelung bei einem Sanierungsfall sinnlos ist: Die Risiken auf höhere Kosten durch unvorhersehbare zusätzliche Baumängel sind nur begrenzt planbar. Fraktionsvorsitzender Sebastian Hutzenthaler hat für die SPD-Fraktion klar gemacht, dass wir eine qualitativ hochwertige Sanierung wollen und eine Einhaltung des Kostenrahmens selbstverständlich Aufgabe der politisch verantwortlichen Gremien ist. Der zeitliche Rahmen für die Sanierung: Beginn nach Abiturjahrgang 2016/17- mehrere Bauabschnitte mit teilweiser Auslagerung in Container- Fertigstellung 2019 oder 2020.
Den Landräten a.D. Josef Neumeier und Josef Eppeneder wurde gestern auf einstimmigen Beschluss des Kreistages der Ehrentitel „Altlandrat“ im Rahmen einer kleinen Feier verliehen.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.