Netzwerkreport Nr. 186

Veröffentlicht am 04.07.2016 in Kreistagsfraktion

Der Wirtschaftsausschuss hat am 27. Juni 2016 getagt, hier die wichtigsten Informationen aus der Sitzung:

Vorstellung Bodenrichtwertinformationssystem

Der Landkreis Landshut führt die Bodenrichtwerte derzeit noch in Listenform.

Für die kommende Veröffentlichungsperiode werden diese Daten erstmalig in Kartenform der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Diese neue Anwendung soll kostenfrei zur Ansicht auf der Landkreishomepage zur Verfügung gestellt werden. Schriftliche Auskünfte bleiben nach wie vor kostenpflichtig.

Hier merkt die Kreisrätin Filiz Cetin an, dass der Hinweis auf der Homepage des Landratsamtes hervorgehen muss, dass auch telefonische Auskünfte kostenfrei sind.

Sachstandsbericht Regionalmanagement

Über den aktuellen Stand des Regionalmanagements mit den einzelnen Projekten wurde Bericht erstattet.

Kreisrätin Filz Cetin hat darum gebeten, mehr Transparenz bei den Personalkosten zu schaffen.

Vorstellung Studienprojekt „Landshut – What Next?“

Mit der Studie „Wohnen – Arbeiten -  Mobilität in der Metropolregion München“ hat sich die TU München bereits zu Beginn des Jahres 2015 beschäftigt. Aufbauend auf diese Erkenntnisse hat sich die TU München vertieft mit der Region Landshut beschäftig.

Das Studienprojekt „Landshut – What next?“ befasst sich mit aktuellen und zukünftigen räumlichen Entwicklungen und Veränderungsdynamiken in Stad und Landkreis Landshut.

Vorfinanzierung und Kofinanzierung Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“

Der Landkreis Landshut übernimmt die Eigenmittel sowie die Vorfinanzierung des Projektes „Unterstützung Bürgerengagement“ und stellt dem LAG Landkreis Landshut e.V.  22.000 Euro hierfür zur Verfügung.

Breitbandförderprogramm des Bundes

Um den Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze voranzutreiben hat die Bundesregierung  in der Digitalen Agenda für Deutschland das Ziel einer flächendeckender Verfügbarkeit breitbandiger Netze mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50Mbit/s bis zum Jahr 2018 definiert.

Derzeit sind im Landkreis Landshut 34 von 35 Gemeinden im Förderprogramm des Freistaats Bayern aktiv.

Die Verwaltung wird beauftragt, in Abstimmung mit den Gemeinden im 1. Schritt Fördermittel für Beratungsleistungen für Gemeinden ohne eigenes Förderprojekt im Bundesprogramm zu beantragen. Die Einrichtung eines zentralen Breitbandkoordinators wird zurückgestellt.

 

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.