Lehrer brauchen Fortbildung für den Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern

Veröffentlicht am 04.07.2016 in Presse

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Margit Wild, unterstützt die Forderung des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (BLLV) nach einer stärkeren Unterstützung von Pädagogen bei der Integration von traumatisierten Flüchtlingskindern in bayerischen Schulen. "Viele Kinder haben auf der Flucht Schlimmes erlebt und müssen die Folgen verarbeiten. Auf bayerische Lehrerinnen und Lehrer kommen Herausforderungen zu, mit denen wir sie nicht allein lassen dürfen", erklärt die Bildungspolitikerin.

Die SPD-Landtagsfraktion hatte die Staatsregierung daher bereits im letzten Herbst aufgefordert, Fortbildungsangebote für die Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingskindern vorzulegen. Antrag Fortbildung für Traumapädagogik (PDF, 213 kB) Wild hält es für fahrlässig, dass die Staatsregierung hier noch nicht ausreichend tätig geworden ist.

Um die betroffenen Kinder unterstützen zu können, brauchen pädagogische Fachkräfte neben interkulturellen Kompetenzen spezifische Kenntnisse über die Entstehung von Traumata. Ebenso sei es wichtig, traumabedingte Belastungssituationen zu erkennen und zu lernen, damit umzugehen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.