
Haushaltsrede des Stellv. Fraktionsvorsitzenden Sebastian Hutzenthaler
- es gilt das gesprochene Wort -

Haushaltsrede des Stellv. Fraktionsvorsitzenden Sebastian Hutzenthaler
- es gilt das gesprochene Wort -
Sehr geehrter Herr Landrat,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Kreistag, sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung,
beginnen möchte ich mit dem Dank der SPD Fraktion an Herrn Brandstetter zum einen für die übersichtliche und verständliche Aufbereitung des Zahlenwerks und Ihnen Herr Brandstetter und Herr Poesze für die ausführlichen Erläuterungen in unserer Fraktionssitzung.
Im Vorfeld dieser Sitzung wurde durchaus hart, aber wie ich meine fair gerungen, natürlich um die Kreisumlage, schließlich ist sie der am leichtesten zu beeinflussende Faktor. Wir begrüßen, dass ein Kompromiss zwischen Beibehaltung und der wie wir meinen völlig überzogenen Senkungsforderung der CSU Fraktion gekommen ist.. und wie immer gefällt einem an einem Kompromiss nicht alles, uns am wenigsten die Senkung der Investitionsmittel um ca. 750000€, die wir an die Verwaltung delegiert haben. Vielleicht deshalb, weil es schwerer gewesen wäre, einen Kompromiss zu finden, wo wir diese Mittel einsparen. Dennoch wurde damit ein Weg zu einem Haushalt gefunden, der auf breite Zustimmung stößt, was ein wichtiges Signal nach außen ist. Lassen sie mich vorweg schon sagen: Auch wir werden dem Haushalt zustimmen. Unsere Gründe dafür sind im Folgenden:
Das Gymnasium Vilsbiburg muss ebenfalls saniert werden und wird uns Geld kosten. Wenn der Begriff Bildungsregion keine Worthülse sein soll, müssen wir noch viel tun, aber nicht nur finanzieller Art.
Auch die Investitionen und die Bezuschussungen unserer Krankenhäuser halten wir für richtig, die gute medizinische Versorgung unser Bürger sollte es uns wert sein. Dennoch müssen wir die Kosten im Auge haben und mögliche Synergieeffekte z.B. in der Zusammenarbeit mit dem Klinikum durchaus ernsthaft prüfen.
Die Einführung des Mindestlohns war eine absolut notwendige, insgesamt sicher nicht ausreichende Antwort auf dieses Problem.
Insgesamt ist festzustellen, dass Bund und Länder dringend Kommunen und Landkreise in diesem Aufgabenbereich stärker entlasten müssen. Stellen wir uns nur vor, wir hätten eine schlechte Haushaltslage. Wie kämen wir mit diesen ständig steigenden Ausgaben im Sozialbereich klar? Die Bayerische Staatsregierung brüstet sich mit einem ausgeglichenen Haushalt und spart auf Kosten von Landkreisen und Gemeinden.
Fazit: Entscheidend bleibt, alles dafür zu tun, dass wir ein wirtschaftlich starker Landkreis bleiben. Die Einführung eines Regionalmanagement, das die dazu notwendigen Faktoren systematisch untersuchen soll, begrüßen wir sehr, ebenso die Initiative, den öffentlichen Nahverkehr durch ein Gesamtkonzept attraktiver zu machen. Auch in diesem Bereich braucht es dringend mehr Förderung durch den Freistaat. Wir begrüßen auch ausdrücklich, dass landkreiseigene Einrichtungen künftig wieder von landkreiseigenem Personal gereinigt wird, was sich natürlich im Stellenplan belastend auswirkt, aber auch entsprechende Entlastung im Verwaltungshaushalt bringt. Zeigen wir uns als guter Arbeitgeber, der vernünftige Arbeitsbedingungen bietet.
Nochmal: Wir halten den vorgelegten Haushalt für solide, für verantwortungsbewusst, wir sind froh über die stark gestiegene Umlagekraft und wünschen uns für die Landkreisbürger eine Fortsetzung dieser Entwicklung. Wir, die SPD Fraktion, stimmen dem Haushalts- und Stellenplan zu.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.