Kreisausschuss-Sitzung mit Vorberatung des Landkreis-Haushalts - zähes Ringen um die Kreisumlage
Kreisausschuss-Sitzung mit Vorberatung des Landkreis-Haushalts - zähes Ringen um die Kreisumlage
In den Ausschüssen, in den Fraktionen und in den Fraktionsführerbesprechungen standen in den letzten Wochen die Haushaltsberatungen im Mittelpunkt der Beratungen. In der 2. Lesung des Kreishaushalts wurden nun am 23. Februar die Daten festgezurrt, sodass einer Verabschiedung des Haushalts am 2. März in der Kreistagssitzung wohl nichts mehr im Wege stehen wird.
Der Verwaltungshaushalt hat ein Volumen in Höhe von 146.987.200 Euro und der Vermögenshaushalt umfasst 32.129.070 Euro. Die größten Ausgabenposten sind der Hochbau-Haushalt mit rund 2 Mio Euro, der Tiefbau-Haushalt mit ca. 5,3 Mio Euro und LAKUMED mit 8,1 Mio Euro. Der Berufsschulzweckverband erhält im Jahr 2015 2,6 Mio Euro und für die Erweiterung des Maristen-Gymnasiums Furth sind 4,5 Mio Euro an Zuschuss eingeplant.
Angesichts der vielen Investitionspakete, die in den vergangenen Jahren bereits auf den Weg gebracht wurden, sei eine Beibehaltung der Kreisumlage vertretbar, allerdings sei man auch kompromissbereit, wenn es darum gehe, mehrheitlich einen Haushalt zu verabschieden, der auch den Kommunen angesichts der guten wirtschaftlichen Daten eine Entlastung biete, so Fraktionsvorsitzende Ruth Müller. Die SPD-Fraktion bot - zusammen mit den Freien Wählern an - eine Senkung der Kreisumlage um 1 Punkt, d. h. rund 1,5 Mio Euro mitzutragen, während die CSU ihren Kompromiss bei einer Senkung von 1,5 Punkten sah. Nach einer Sitzungsunterbrechung, in der die Fraktionsvorsitzenden noch einmal gemeinsam nach einem Kompromiss suchten, wurde vereinbart, eine Senkung um einen Punkt zu verabschieden und gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, im Vermögenshaushalt rund 750.000 Euro einzusparen. Mit 11:2 Stimmen wurde diese Variante dann verabschiedet und liegt dann auch am 2. März dem Kreistag zur Abstimmung vor.
Erfreulicherweise konnten sich fast alle Fraktionen der Initiative der SPD, den Landkreis-Zuschuss für die Musikschulen zu erhöhen, anschließen. Gemeinsam mit den Freien Wählern und den Jungen Wählern wurde eine stufenweise Erhöhung von 10% in dieesm Jahr und weiteren 10% im folgenden Jahr - vorbehaltlich der Haushaltslage - vereinbart.
Im Oktober 2014 wurde das neuerbaute Parkdeck mit 146 neuen Stellplätzen in Betrieb genommen. Die Auswertung der Testphase, die die durchschnittliche Verweildauer ermitteln sollte, ist nun abgeschlossen und so beschloss der Kreisausschuss, dass ab März Gebühren erhoben werden sollen. Die ursprünglich im Februar 2013 angedachte "Freiphase" von 20 Minuten wird auf vielfachen Wunsch der Mieter des Ärztehauses und von LAKUMED auf 40 Minuten angehoben und die nächsten 20 Minuten bis zur vollen Stunde werden dann mit 0,50 Euro berechnet. Dieses Gebührenmodell fand dann nach längerer Diskussion auch die mehrheitliche Zustimmung im Kreistag.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.