Neue Perspektiven für Modell Landshut - Kreisausschuss-Sitzung vom 10. Dezember 2012
Neue Perspektiven für Modell Landshut - Kreisausschuss-Sitzung vom 10. Dezember 2012
SPD, Freie Wähler und Grüne haben die CSU zur Umkehr bewegt, wenn auch nicht zu 100 Prozent. Hatte sie vor vier Wochen noch eine Erhöhung des Zuschusses von 2.000 € pro Landkreisschüler und Jahr kategorisch ablehnt, brachte sie ein Antrag der drei Fraktionen und die öffentliche Diskussion doch schwer zum Nachdenken. Zwar stimmten in der Sitzung des Kreisausschusses am 10. Dezember 2012 immer noch drei Kollegen von der christlichen Fraktion dagegen, doch wurde nach einer kurzen Sitzungsunterbrechung mit großer Mehrheit ein Beschluss gefasst, der eine nachhaltige Lösung darstellt und der Volkshochschule Landshut ein hohes Maß an Planungssicherheit bringt.
Etwas überspitzt habe ich in die Diskussion geworfen, es sei unwürdig, wenn der Geschäftsführer der VHS jeden Jahr mit der Sammelbüchse vor dem Sitzungssaal stehen müsse um einen wichtigen Bildungsauftrag erfüllen zu können. Der Beschluss gliedert sich in mehrere Komponenten und lautet sinngemäß wie folgt:
1. Der Landkreis hält grundsätzlich am Modell Landshut fest und will es auch künftig ausreichend finanziell unterstützen.
2. Die VHS Landshut kann auch weiter mit dem Sockelbetrag von 2.000 € pro Landkreisschüler und Jahr kalkulieren.
3. Sollte aufgrund der Schülerzahlen im Oktober eines jeden Jahren ein höherer Förderbedarf absehbar sein, meldet dies die VHS zeitnah an den Landkreis. Haushaltsmittel dafür werden zur Verfügung stehen.
4. Für das Schuljahr 2012/13 werden pro Landkreisschüler 1.000 € zusätzlich bewilligt.
Erweiterung des Gymnasiums Furth gesichert
Die Schule wird nicht signifikant mehr Absolventen haben. Eine Aufstockung von drei auf vier Züge ist momentan vom Tisch. Allerdings müssen die Gebäude an die Anforderungen des G 8 und die gebundene Ganztagsschule angepasst werden (z.B. durch die Errichtung einer Mensa). Außerdem ist der Brandschutz zu ertüchtigen. Insgesamt wird die Maßnahme etwas mehr als 10 Mio Euro kosten und wohl 2015 fertig sein. Bis etwa zu diesem Zeitpunkt stellt der Landkreis einen Investitionszuschuss in Höhe der nicht durch staatliche Zuschüsse gedeckten Kosten in Aussicht.
Weitere Zuschüsse
Auch ansonsten hatte der Kreisausschuss wenige Tage nach St. Nikolaus noch einen prall gefüllten Gabensack zu verteilen. Zuschüsse erhielten die Frauenhäuser von AWO und Caritas, die Selbsthilfekontaktstelle des Diakonischen Werkes, Die Telefonseelsorge Ostbayern, die Landshuter Interventionsstelle, die Schuldnerberatung beim Diakonischen Werks, die Suchtberatung des Netzwerk sowie die Offene Altenhilfe des Diakonischen Werks, des Netzwerks, von BRK und VdK.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.