Haushaltsvorberatung und Verfüllung der Kiesgrube Gammelsdorf Themen der Umweltausschuss-Sitzung vom 3. Dezember 2012
Haushaltsvorberatung und Verfüllung der Kiesgrube Gammelsdorf Themen der Umweltausschuss-Sitzung vom 3. Dezember 2012
Den Mitgliedern des Umweltausschusses wurde ein Kurzbilanz der Maßnahmen im Naturschutz und der Landschaftspflege vorgestellt. Für den Zeitraum vom 01.01.2010 bis 31.12.2014 kann der Landkreis Landshut aufgrund der Förderzusage im Projektgebiet "Mettenbacher und Grießenbacher Moos" weiterhin tätig sein. Aufgrund der angespannten Grundstückssituation soll vorerst der Schwerpunkt auf Anpachtungen landwirtschaftlicher Grundstücke liegen, die den Erhaltungszustand des Vogelschutzgebiets mittelfristig sichern.
Der Entwurf des Verwaltungs- und Vermögenshaushaltes mit einem Ansatz von 9,6 Mio Euro bzw. 822.000 Euro wurde den Kreisräten vorgestellt.
Der Umweltausschuss beschloss außerdem, die Entsorgung von Nachtspeicheröfen mit 50 Euro pro Gerät zu bezuschussen. Hintergrund ist, dass die älteren Geräte asbesthaltig sein können. Damit diese nicht von den Besitzern in der Wohnung zerlegt werden, sondern eine Fachfirma mit der ordnungsgemäßen Zerlegung und Entsorgung beauftragt wird, soll dieser Entsorgungszuschuss an die Bürger nach Vorlage der Rechnung und des Entsorgungsnachweises ausbezahlt werden.
Die SPD-Fraktion hatte sich im Sommer vor Ort ein Bild von der Bentonitgrube "Auf dem Brand" in Gammelsdorf gemacht und einen Antrag an den Landkreis Landshut gestellt. Dieser wurde in der Umweltausschuss-Sitzung ebenfalls behandelt. Die SPD-Fraktion forderte u. a. , dass sich der Landkreis mit dem Wasserwirtschaftsamt München und der Regierung von Oberbayern ins Benehmen setzen soo, um eine weitere Verfüllung mit belastetem Material zu verhindern. In Zusammenarbeit mit dem bayerischen Landkreistag soll eine Initiative für eine Gesetzesänderung gestartet werden, damit das Deponierecht künftig nach ökologischen Gesichtspunkten und nicht nach Bergrecht geregelt ist. Der Landkreis ist zwar dafür nicht zuständig, die Kreisräte stimmten jedoch einstimmig dafür, dass der Landkreis Landshut die Punkte an die zuständigen Stellen weiterleitet.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.