Netzwerkreport Nr. 137

Veröffentlicht am 15.10.2012 in Kreistagsfraktion

Kreistagssitzung vom 15. Oktober 2012 - Schwerpunkte Nahverkehrsplan, Energieleitbild, Gema-Gebühren und Gymnasium

In der Kreistagssitzung wurde dem kompletten Gremium die Rahmenkonzeption des Nahverkehrsplans von der Firma Gevas vorgestellt. Darüber haben wir schon mehrmals berichtet.

Einstimmig wurde auch eine Resolution zur Erhöhung der GEMA-Gebühren verabschiedet, da auch Einrichtungen des Landkreises (z. B. Schulen, Krankenhäuser...) von einer Gebührenerhöhung betroffen wären.

Die Projektgruppe "Energiewende" hat ein Energieleitbild für den Landkreis Landshut erarbeitet. Alle im Kreistag vertretenen Fraktionen sowie Vertreter von Verbänden, Unternehmen und der Fachhochschule arbeiten in dieser Projektgruppe zusammen. Für die SPD-Fraktion nimmt die Fraktionsvorsitzende Ruth Müller an dieser Projektgruppe teil. Der Kreistag stimmte dem Energieleitbild zu und beschloss gleichzeitig, das die Projektgruppe auch weiterhin bestehen bleiben soll.

Der Neubau des Gymnasiums Ergolding schreitet voran. Die Architekten zeigten anhand von Bildern die Entwicklung des Baus, der gut im Zeitplan liegt. 83% der Gewerke sind ausgeschrieben. Bauabschnitt 4 wird von Oktober bis Dezember 2012 ausgeschrieben, von November bis Februar 2013 folgen die Ausschreibungen für Bauabschnitt 5 und von Februar bis Mai 2013 werden die Gewerke für die sechste und letzte Bauphase (v. a. Einrichtungsgegenstände) ausgeschrieben. Das Kostenbudget liegt bei 32.013.899 Euro, die aktuelle Prognose zeigt eine Überschreitung auf, sodass derzeit mit Gesamtkosten von 32.150.670 Euro gerechnet wird.

Der Kreistag beschloss ausserdem, auf den sprachlichen Zweig zu verzichten, da das Kultusministerium nur zwei Zweige zulassen wird. Es soll einen naturwissenschaftlich-technischen Zweig haben und eine wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung haben.

Die Parkplatzsituation am Landratsamt soll mit der Errichtung eines Parkdecks zwischen Ärztehaus und Landratsamt verbessert werden. Die Kosten hierfür liegen bei ca. 4,3 Mio Euro. Die geplanten Mehrkosten für die Stabilisierung in Höhe von 300.000 Euro wurden vom Kreistag genehmigt, sodass nun mit den Planungen begonnen werden kann.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.