Netzwerkreport Nr. 106

Veröffentlicht am 04.03.2011 in Kreistagsfraktion

Das alternative Gelände für das neue Gymnasium

Neues Grundstück für Landkreis-Gymnasium besichtigt

In der letzten Fraktionsführerrunde stand die Diskussion um den Standort für das neue Landkreisgymnasium noch einmal auf der Tagesordnung. Die Nähe zur Hochspannungsleitung auf dem bisherigen Grundstück in Ergolding war für viele Kreisräte nicht akzeptabel. Bei einem Neubau einer Schule müsse man auch auf Elektrosmog achten.

Neben dem sonderpädagogischen Förderzentrum in Ergolding gibt es ein weiteres Grundstück, das derzeit als Spielplatz und Freizeitgelände genutzt wird und ca. 19.000 m² groß ist. Die Bushaltestellen des Landshuter ÖPNV sind fußläufig erreichbar - Parkplätze sind in ausreichender Anzahl auf dem nahe gelegenen Festplatz vorhanden. Die Lage des Alternativ-Grundstücks ist sehr reizvoll. Auch die Nähe zum sonderpädagogischen Förderzentrum sei von Vorteil, da derzeit noch nicht sicher ist, wie sich die EU-Richtlinie zur Inklusion für die Schülerinnen und Schüler weiter auswirken wird. So könnten evtl. auch Synergie-Effekte von überzähligen Klassenräumen genutzt werden.

Die an das Grundstück angrenzende Bundesstraße sei lärmtechnisch kein Problem, versicherte der Architekt, da bei Bau die ENEV 2012 sowieso eine kontrollierte Lüftungsanlage vorsehe und somit der Schallschutz gegeben ist.
Ungewiss ist derzeit noch die Zusage des Ministeriums auf Genehmigung einer zweizügig gebundenen Ganztagsschule - hier wird wohl eine Ministerentscheidung gefällt werden müssen.

In der Kreistagssitzung am 21. März wird der Kreistag über das alternative Grundstücksangebot entscheiden.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.