100 Jahre Internationaler Frauentag

Veröffentlicht am 04.03.2011 in Veranstaltungen

Nicht nur die Hälfte des Himmels
Der preisgekrönte Film der bekannten Regisseurin Margarethe von Trotta zu Rosa Luxemburg

Der Internationale Frauentag vollendet am 19. März sein erstes SAECULUM bzw. Jahrhundert. Heute wird er am 8. März gefeiert. Damals wie heute geht es um gleiche Rechte für Frauen und Männer. Heute gibt es war das von der SPD 1919 eingeführte Frauenwahlrecht und die Gleichstellung von Frauen und Männern in den Verfassungen und in den Gesetzen; aber es bestehen noch deutliche Defizite für die Frauen bei den Löhnen für gleiche Arbeit, bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bei den Führungspositionen. Aus diesem Jubiläumsanlass lädt die SPD-Ortsvorsitzende und stellvertretende Unterbezirksvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Madlen Melzer, alle interessierten Frauen und Männer zu einer Veranstaltung am kommenden Ascher-Donnerstag, 10. März, um 20:00 Uhr ins Schierlinger Sportheim am Fußballplatz ein. Im Mittelpunkt steht ein unter anderem in Cannes preisgekrönter Film der bekannten Regisseurin Margarethe von Trotta über die deutschpolnische Sozialistin und Frauenrechtlerin Rosa Luxemburg, die 1919 auf bestialische Weise von einem rechtsextremen Sonderkommando der Reichswehr ermordet wurde. Die Hauptdarstellerin des vor 25 Jahren gedrehten Films spielte die Schauspielerin Barbara Sukowa. Da der Mensch bekanntlich nicht nur vom Wort allein lebt, wartet auf die Besucherinnen ein kleines Schmankerlbuffet von See- und Meeresgetier zur Stärkung für anregende Gespräche an diesem Jubiläumsabends. Der Eintritt ist frei.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.