Netzwerk-Report Nr. 97

Veröffentlicht am 12.07.2010 in Kreistagsfraktion

Liebe Freunde,

in der "unendlichen Geschichte" Neubau eines Gymnasiums im Landkreis Landshut wurde am 5. Juli 2010 ein neues Kapitel aufgeschlagen.

Nachdem der Kultusminister mit gleichlautenden Schreiben vom 25. Juni an den Landkreis Landhut und nach einer Resolution aus der Kreiskonferenz vom 18. Juni 2010 auch an den SPD-Kreisverband erstmals klar zum Ausdruck gebracht hat, dass es einem Standort Essenbach nicht zustimmt, wurde heute mit wenigen Gegenstimmen folgender Beschluss gefasst:

"Neben dem bereits vorgeschlagenen Standort Essenbach schlägt der Kreistag den Markt Ergolding als weiteren Standort für das neue Gymnasium vor."

Dazu muss man sich erneut vor Augen halten, dass das Kultusministerium nach Art. 26 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen die rechtliche Möglichkeit hat, den Standort eines neuen Gymnasiums in eigener Zuständigkeit festzulegen, auch wenn dieser vom Landkreis nicht mitgetragen würde. Es wäre lediglich das Benehmen mit dem Sachaufwandsträger herzustellen.

Das Statement unserer Fraktionsvorsitzenden Ruth Müller zu diesem wichtigen Tagesordnungspunkt finden Sie unter http://www.spd-kreisverband-landshut.de/index.php?nr=27818&menu=1 .

Es ist sehr zu hoffen, die unendliche Geschichte möge nun aus der Findungsphase schnell in die Planungsphase übergehen, damit es mit der Bildung im Landkreis Landshut vorangeht. Der Schlüssel dafür liegt jetzt in München.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.