Netzwerk-Report Nr. 81

Veröffentlicht am 27.05.2009 in Kreistagsfraktion

in der Ausgabe Nr. 78 vom 30. März 2009 habe ich darüber berichtet, dass die bestehenden

Bauschuttdeponien des Landkreises geschlossen

werden müssen. Grund dafür ist die zum 16. Juli 2009 in Kraft tretende neue Deponieverordnung, deren Kriterien unsere alten Deponien vor allem in Richtung Grundwasserschutz nicht mehr erfüllen. Christel Engelhard und ich haben schon damals dafür plädiert, die Bürger nicht allein auf private Anbieter zu verweisen. In der Sitzung des Umweltausschusses vom 25. Mai 2009 wurde nun beschlossen, zwei Annahmestellen für Bauschutt einzurichten. Für den Norden ist dies Inkofen (Stadt Rottenburg a. d. Laaber), für den Süden die bisherige Bauschuttdeponie in Geisenhausen. Der Landkreis Landshut lässt sich diesen Service für die Bürger rund 70.000 Euro pro Jahr kosten.

Im Rahmen dieser Sitzung wurde der neue

Beobachtungsturm am Vogelreservat Echinger Stausee

seiner Bestimmung übergeben. Man kann diese neue Einrichtung unweit des Isar-Radweges als lohnendes Ziel für einen Ausflug nur empfehlen. Wer ein Fernglas dabei hat, hat noch mehr schöne Eindrücke von der üppigen Natur in diesem Gebiet.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.