Nachwahl in Geiselhöring

Veröffentlicht am 02.02.2015 in Wahlen

Frischer Wind in der SPD-Fraktion mit Erich Attenberger (2.v.re) aus Hainsbach! Gratulation!Mit den beiden Stadträten Harry Büttner und Josef Eisenhut (vorne) und Mitgliedern des SPD Ortsvereins

 

Geiselhöringer SPD legt zu

Erich Attenberger verstärkt SPD-Stadtratsfraktion

Nach einem Wahlkrimi der klassischen Art konnten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins am vergangenen Sonntag in der Pizzeria Gardasee nach der Auszählung des letzten Wahlbezirks schließlich jubeln. Mit einem Ergebnis von 12,82 Prozent, das entspricht einem Zuwachs von 3,14 Prozent auf die für ungültig erklärte Stadtratswahl im März 2014, konnte die SPD/Unabhängige Bürger einen Stadtrat mehr für sich verbuchen. Neben den beiden etablierten Stadträten Harry Büttner und Josef Eisenhut wird in Zukunft Erich Attenberger die SPD-Stadtratsfraktion verstärken.

Der 40-Jährige Kaminkehrermeister und Familienvater von zwei Söhnen, Erich Attenberger aus Hainsbach, übt bereits sehr engagiert eine Vielzahl von Ehrenämtern aus. Er ist Ausschussmitglied des ETSV Hainsbach, Jugendtrainer des ETSV Hainsbach, Gruppenführer der FFW Hainsbach und auch 2.Vorstand des Kriegervereins Hainsbach. Damit ist er tief in seinem Heimatdorf verwurzelt und beteiligt sich aktiv am Leben in Geiselhöring. Seine ganz persönliche Motivation stellte er wie folgt dar: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe als Stadtrat, um mein Dorf Hainsbach zu vertreten und mich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Großgemeinde Geiselhöring einzusetzen.“ Dass er und seinen Mitbewerber die Hainsbacher überzeugen konnten, spiegelt das bemerkenswerte Ergebnis von 24,46 Prozent für die SPD/Unabhängige Bürger in Hainsbach wieder. 

Ortsvereinsvorsitzender Johannes Faden, sowie seine Stellvertreter Helga Janker und Franz Bayer gratulierten mit den OV Mitgliedern den neu gewählten Mandatsträgern. Faden bedankte sich bei den Kandidaten und Organisatoren der Wahlkampfauftritte für ihr Engagement. Besonders im schwierigen Umfeld der Nachwahl freute es die Geiselhöringer Genoss_innen einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Nun gelte es, das Vertrauen der Wähler und Wählerinnen in eine aktive Stadtratspolitik umzusetzen und möglichst viele der im SPD-Programm verankerten Themen durch Initiativen und Projekten mit Leben zu erfüllen, so das eindeutige Resümee der anwesenden Genoss_innen.

 

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.