Nach dem Scheitern von Kopenhagen - jetzt erst recht!

Veröffentlicht am 15.01.2010 in Umwelt

Ruth Müller und Anja König mit OB Hans Rampf und Rudolf Schnur bei der Pressekonferenz zur Umweltmesse

SPD stellte auf der Pressekonferenz der Umweltmesse den Schirmherren Michael Müller (parlament. Staatssekretär Bundesumweltministerium a. D.) vor

Vom 18. - 21. März 2010 findet zum fünften Mal die Landshuter Umweltmesse statt. Erstmals ist auch die Landshuter SPD mit einem Messestand auf der überregionalen Ausstellung rund um Umweltschutz, Klima und erneuerbare Energien präsent. Die Schirmherrschaft haben zwei Politiker übernommen: Der Landshuter Oberbürgermeister Hans Rampf und Michael Müller, MdB und Staatssekretär im Bundesumweltministerium (2005-2009) a. D. Die beiden Vorsitzenden von Stadt und Landkreis Landshut, Anja König und Ruth Müller vertraten auf der Pressekonferenz am Freitag, 15. Januar den Schirmherren Michael Müller. Der Initiator der Landshuter Umweltmesse, Rudolf Schnur informierte eingangs über das neue Messekonzept, über die Größe der Ausstellungsräume und berichtete, dass bereits 159 Aussteller 2010 angemeldet seien. Kreisvorsitzende Ruth Müller ging in ihrer Vorstellung auf die beiden letzten Buchveröffentlichungen von Michael Müller ein: "Der UN-Weltklima-Report" und "Epochenwechsel". Das Scheitern der Klimaschutzkonferenz von Kopenhagen liegt in den Konflikten um Macht, Wachstum und Wirtschaftsinteressen begründet. Nun sei es Zeit für einen "Plan B", der Politik, Verbände und die Wirtschaft in die Pflicht nimmt, eine Vorreiter-Rolle einzunehmen. Das 21. Jahrhundert wird zum Jahrhundert der Ökologie werden, in dem vier große Herausforderungen bewältigt werden müssen:
  • Klimawandel
  • Ressourcenverknappung
  • Artensterben
  • Nachholende Industrialisierung (China, Indien, Afrika)
Michael Müller wird bei der Ausstellungseröffnung am 18. März um 10.00 Uhr über die Herausforderungen sprechen, die Deutschland auf dem "Weg zur Wanderung in ein Klimaschutzland" zu bewältigen hat. "Nach dem Scheitern von Kopenhagen - Jetzt erst recht" - so lautet das Motto seines Referats.
 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.