Hände weg vom Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung!

Veröffentlicht am 16.01.2010 in Familie

Die beiden Kreisvorsitzenden Kerstin Schanzer und Ruth Müller

Die Spitze der SPD im Landkreis Landshut befürchtet, dass die Steuersenkungspolitik der schwarz-gelben Bundesregierung die Kommunen mit milliardenschweren Einnahmeausfällen belastet und den Ausbau der Kinderbetreuung gefährden wird.

„Maßnahmen wie das Wachstumsbeschleunigungsgesetz setzen die Kommunen auch im Landkreis Landshut erheblich unter finanziellen Druck. Wenn der Rechtsanspruch für einen Krippenplatz für die unter Dreijährigen nun vom Städte- und Gemeindebund infrage gestellt wird, stellt das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wieder infrage“, so die Kreisvorsitzende und Kreisrätin Ruth Müller.
„Die Kommunen können oft gar nicht anders, als den Druck an die Bürgerinnen und Bürger weiterzugeben. Es bestehe die Gefahr, dass auch im Landkreis Landshut höhere Gebühren und Abgaben auf die Bürgerinnen und Bürger und höhere Kita-Gebühren auf die Eltern zukommen. Es sei unverantwortlich, dass die milliardenschweren Steuergeschenke auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger und vor allem der Familien ausgetragen werden“, erläutert die stellvertretende Kreisvorsitzende Kerstin Schanzer, selbst Mutter eines dreijährigen Sohnes.

Gerade die SPD hat in ihrer Regierungszeit erreichen können, dass der Bund die Länder und die Kommunen mit 4 Milliarden Euro bis 2013 für den Kinderbetreuungsausbau unterstützt. Mit diesem Geld werden nun überall Betreuungsplätze für unter Dreijährige geschaffen. Die SPD hat auch durchgesetzt, dass sich der Bund dauerhaft an den Betriebskosten beteiligt: Ab 2014 stehen Ländern und Kommunen jährlich 770 Mio. Euro Bundesmittel zur Verfügung. Außerdem werden Eltern mit ein- bis dreijährigen Kindern im Kitajahr ab 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben, und dass soll auch so bleiben, sind sich die beiden Kreisvorsitzenden Ruth Müller und Kerstin Schanzer einig.

Die familienpolitische Sprecherin der SPD im Landkreis Landshut Kerstin Schanzer drängt auf Fortführung des Kinderbetreuungsausbaus mit Volldampf, denn viele Eltern warten auf mehr Krippenplätze.
Die unsinnige Steuersenkungspolitik muss dringend gestoppt werden, und die kommunalen Finanzen gestärkt werden. Investitionen in frühkindliche Bildung sind nur machbar, wenn Städte und Gemeinden finanziell gut aufgestellt sind“, so Schanzer. Für den Landkreis Landshut bedeutet der Ausbau an Krippenplätzen auch eine Steigerung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dadurch wird unser Landkreis für junge Familien attraktiv und man könne dem demographischen Wandel entgegensteuern.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.