Mit einem starken Team ins Rathaus

Veröffentlicht am 11.08.2008 in Kommunalpolitik

Gerzen / Lichtenhaag. Im Nebenzimmer des Gasthauses Bergmeier fand am Freitag die öffentliche Nominierungsversammlung und Abstimmung über die Bewerberliste "SPD/Parteilose Bürger" für die Wahl am 2. März statt. Dabei wurden die Gemeinderäte Georg Fischer und Günter Lang zu Spitzenkandidaten der Liste bestimmt. Die Liste erklärte außerdem, keinen Bürgermeisterkandidaten zu stellen und eine Listenverbindung mit den Freien Wählern einzugehen.

Im Vorfeld der Nominierungsversammlung hatten die Mandatsträger des Ortsverbandes viel Vorarbeit geleistet, um eine komplette Kandidatenliste, der auch vier Frauen angehören, sowie ein solides Wahlprogramm präsentieren zu können. Darüber gab Ortsvorsitzender Günter Lang Auskunft, der zugleich erklärte, dass fünf Gemeinderäte sich nicht mehr zur Wahl stellen. Weiter berichtete er, dass man sich auf 16 Kandidaten mit den anderen Gruppierungen abgesprochen habe, da man der Meinung sei, dass diese Zahl ausreichend sei.
Anschließend stellte er Kreisrat Josef Pusl aus Goldern bei Niederaichbach, Kreisrat Peter Barteit aus Vilsbiburg und den Kreistagskandidaten Manfred Kreisel aus Velden vor, die auch den Wahlausschuss bildeten. Dieser übernahm das weitere Geschehen des Abends. Bei der geheimen Abstimmung wurde die vorbereitete Liste mit hundertprozentiger Zustimmung der Versammlung angenommen.
Ebenfalls bestätigt wurde das Nachrückverfahren der Ersatzleute. Als Beauftragter für den Wahlvorschlag wurde von der Versammlung Günter Lang und als Stellvertreter Georg Fischer gewählt.
Zum Schluss gaben die Kreisräte Peter Barteit und Josef Pusl noch einige Anmerkungen über die geleistete Arbeit im Kreistag und wie wichtig es sei, die Kandidaten aus dem südlichem Landkreis zu unterstützen, um die Gemeinden aus diesem Bereich im Kreistag gewichtig vertreten zu können. Kreistagskandidat Manfred Kreisel unterstrich dies in seinem Grußwort und empfahl, der Landratskandidatin Christel Engelhard die Stimme zu geben.
Am Ende bedankte sich Günter Lang bei den Gästen und Kandidaten für die gute Zusammenarbeit bei der Aufstellungsversammlung und wünschte ihnen am 2. März viele Stimmen und damit den Einzug in den Gemeinderat.

Landshuter Zeitung, 3. Januar 2007

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.