Landkreis macht in Sachen Gentechnik Druck auf Söder

Veröffentlicht am 11.08.2008 in Allgemein

Der Antrag stammt noch aus der vorherigen Wahlperiode und hat folgende Begründung: "Die übergroße Mehrheit der Bevölkerung lehnt Gentechnik auf ihren Tellern ab. Einige Länder in Europa werden nur noch gentechnikfreie Lebensmittel herstellen. In unserer Region soll die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte auch für die Zukunft gesichert werden. Die Gesundheit der Menschen, die Nahrungsmittel aus unserer Region zu sich nehmen, muss auch in der Zukunft gewährleistet werden."

Der Antrag stammt noch aus der vorherigen Wahlperiode und hat folgende Begründung: "Die übergroße Mehrheit der Bevölkerung lehnt Gentechnik auf ihren Tellern ab. Einige Länder in Europa werden nur noch gentechnikfreie Lebensmittel herstellen. In unserer Region soll die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte auch für die Zukunft gesichert werden. Die Gesundheit der Menschen, die Nahrungsmittel aus unserer Region zu sich nehmen, muss auch in der Zukunft gewährleistet werden."

Es war vorherzusehen, dass der Antrag nicht 1 : 1 aus den Mühlen der verschiedenen Landkreisgremien gekommen ist. Aber es ist uns gelungen, auf das Thema aufmerksam zu machen und die generelle Unterstützung für die "Initiative Zivilcourage Landshut" zu erreichen. Dass der Landkreis als kommunale Körperschaft keine Befugnis hat, Gentechnik in seinem Bereich zu verbieten, war von vorne herein klar. Deshalb hat auch unsere Fraktionsvorsitzende Ruth Müller die Anregung nachgeschoben, die Resolution auch an Staatsminister Markus Söder weiterzugeben. Dieser hat Ende Mai 2008 angekündigt, sich um die rechtlichen Voraussetzungen zu kümmern, damit in Bayern gentechnikfreie Zonen eingeführt werden können.

Dass den Ökoparteien unser Antrag ein Dorn im Auge war und sie deshalb daran herummäkeln würden, war von vorne herein einzukalkulieren. Wer lässt schon gerne in seinen Themenbereichen wildern?

Wer sich über die Problematik eingehender informieren will, dem sei im Internet www.zivilcourage.ro empfohlen.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.