Merkel lässt uns bespitzeln - wie lange noch?

Veröffentlicht am 22.07.2013 in Bundespolitik

Die E-Mail an die Schwester, das Telefonat mit dem Geschäftspartner, die Internetseiten, auf denen wir uns bewegen: Der amerikanische Geheimdienst NSA liest mit, belauscht, speichert. Wir alle werden bespitzelt durch das Spionage-Programm PRISM. Die Merkel-Regierung weiß das offensichtlich – und lässt es zu.

Öffentlich gewordene Dokumente belegen: Mindestens seit 2011 weiß die Bundeswehr und damit das Verteidigungsministerium vom Spitzel-Programm PRISM. Und der Koordinator für die Geheimdienste, Kanzleramtsminister Ronal Pofalla, sitzt Tür-an-Tür mit Angela Merkel. Weder von Pofalla noch von Verteidigungsminister Thomas de Maizière sind aber klärende Worte zu hören. Und Innenminister Friedrich verstrickt sich in absurden Empfehlungen, wie: deutsche Bürgerinnen und Bürger sollten doch lieber selbst ihre Privatsphäre schützen.

An der Aufklärung des Spionage-Skandals scheint die Merkel-Regierung kein Interesse zu haben. Die Kanzlerin will das Thema auf die Ebene internationaler Verhandlungen heben, wie sie am Freitag vor der Bundespressekonferenz sagte. Denn sie weiß: Das dauert lange. Ihr Ziel ist, Zeit zu gewinnen bis zur Bundestagswahl, ohne die Amerikaner stoppen zu müssen. Wir sagen: JETZT müssen die ANTWORTEN auf den Tisch!
  • Was weiß die Regierung? Und seit wann? Wie viele Menschen in Deutschland wurden bereits belauscht, wie viele E-Mails mitgelesen, welche Daten wurden wo gespeichert?
  • Läuft das Programm noch? Hat die Merkel-Regierung irgendetwas unternommen, um seit Bekanntwerden des Skandals die Bespitzelung zu stoppen? Oder lässt sie alles laufen?
  • Was genau tut Merkel, um die deutschen Interessen zu wahren? Es geht um die Privatsphäre jeder und jedes Einzelnen. Und es geht um Wirtschaftsspionage.
Mit ihrem Amtseid hat Angela Merkel geschworen, „Schaden vom deutschen Volke abzuwenden“. Der Schaden ist da. Vermutlich schon lange. Schluss damit!
 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.