
Von links: Michael Forster, Thomas Saatberger, Florian Emberger und Unterbezirks-Vorsitzender Daniel König.
Jusos Landshut fordern Investitionen und die Senkung der Sozialabgaben

Jusos Landshut fordern Investitionen und die Senkung der Sozialabgaben
Auf der letzten Vorstandssitzung der Jusos-Landshut stellten sich die anwesenden Vorstandsmitglieder hinter die Forderungen der Bundes-SPD für ein zweites Konjunkturpaket. Jedoch, so der einmutige Tenor, müsse diese Maßnahme vernünftig ausgestaltet sein damit auch ein wirklicher positiver Effekt für die Konjunktur erzielt werden könne. Der Juso-Vorsitzende Daniel König sprach sich für ein Ende der „Steuersenkungsorgie“ aus: „ Die Union übersieht, dass bei Steuersenkungen wieder mal nur jene massiv profitieren, die zu den Besserverdienenden in unserer Gesellschaft gehören. Die Bezieher geringer Einkommen zahlen nämlich heute, dank der großen Freibeträge, keine Einkommenssteuern mehr.“ Die Jusos fordern alternativ zu Steuersenkungen eine Absenkung der Sozialabgaben um so eine Entlastung für alle Arbeitnehmer zu generieren, denn Sozialabgaben werden ab dem ersten verdienten Euro bezahlt. Im Weiteren sei ein kommunales Investitionspaket zur Sanierung von Schulen, Kindergärten, sowie der energetischen Sanierung von öffentlichen Gebäuden notwendig. Auch müsse man Investitionen in alternative Energien weiter fördern. „Dies könne auch ein Thema für die Stadtwerke Landshut sein, wenn man aus solch einem Paket dann ggf. Mittel abrufen könne um die Eigenenergiequote zu erhöhen,“ so Thomas Saatberger. Florian Emberger sprach sich dafür aus über die KfW Kreditprogramme für in Not geratene Unternehmen aufzulegen um die bestehende Kreditklemme abzumildern. Mit diesem Maßnahmen Mix gab man sich zuversichtlich sei diese konjunkturelle Delle schnell überwunden.
Zur Finanzierung dieses Programms sei ein Solidarbeitrag von Spitzenverdienern durchaus sinnvoll, so der Juso-Chef Daniel König, „Spitzenverdiener sollen insbesondere für Bildungsinvestitionen einen zeitlich auf zwei Jahre befristeten Solidarbeitrag von 2,5 Prozent der Einkommensteuer erbringen. Der Spitzensteuersatz von dann 47,5 Prozent soll dann ab einem Jahreseinkommen von 125.000 Euro für Ledige und 250.000 Euro für Verheiratete greifen.“ Michael Forster machte klar, dass man zur Bewältigung dieser Krise auch eine höhere Staatsverschuldung in Kauf nehmen müsse.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.