Deutliche Handschrift der SPD beim Konjunkturpaket

Veröffentlicht am 07.01.2009 in Ortsverein

Bisherige Vorschläge sind lupenreine Verwirklichung der SPD- Vorstellungen – Seehofer setzt auf Show- Effekte.
Straßkirchen. Die BayernSPD begrüßt, dass die CSU und Ministerpräsident Seehofer im Zuge der Beratungen um das Konjunkturprogramm II ihren bisherigen hartnäckigen Widerstand gegen die Senkung der Sozialabgaben aufgeben mussten. „Die Senkung der Krankenversicherungsbeiträge wie von der SPD verlangt, ist sinnvoll, denn sie entlastet Arbeitnehmer wie Arbeitgeber und jetzt Konsens. Davon kommt Herr Seehofer nicht mehr runter" ist man sich bei der BayernSPD sicher.

MdL Reinhold Perlak zeigte sich beim Jahresabschluss der SPD in Straßkirchen erfreut darüber, dass in den Strukturen des Programms, die sich jetzt abzeichnen, umfangreiche öffentliche Investitionen, die Senkung der Sozialabgaben und steuerliche Regelungen zugunsten kleiner und mittlerer Einkommen erkennbar sind. "Dabei wird offensichtlich auf die von der CSU geplanten Steuergeschenke an Reiche verzichtet. Somit werden die Ziele der SPD verwirklicht" so der Landtagsabgeordnete.

„Nach dem heutigen Tag ist klar, dass sich die SPD mit ihren Vorstellungen durchgesetzt hat. Das zweite Konjunkturprogramm trägt eine lupenrein sozialdemokratische Handschrift. Das nähere Hinsehen enttarnt Herrn Seehofers Jubelarie über einen vermeintlichen Erfolg der CSU wieder einmal als reinen Show- Effekt", erklärt Reinhold Perlak.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.