Ohne Krippenplätze gibt es keine Wahlfreiheit
Ohne Krippenplätze gibt es keine Wahlfreiheit
In fast allen niederbayerischen Kommunen läuft der Kita-Ausbau auf Hochtouren, denn die Bürgermeister und Gemeinderäte stehen bei ihren Familien im Wort: Ab 2013 gibt es einen Rechtsanspruch für jedes Kind unter drei Jahren auf einen Krippenplatz. „Und als Kommunalpolitiker wissen wir, wie wichtig es ist, dass die Familien im ländlichen Raum ein gutes Betreuungsangebot vor Ort haben“, betonte die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller im Gespräch mit der Sozialministerin Manuela Schwesig aus Mecklenburg-Vorpommern. Die engagierte Ministerin und stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD stellte beim Landesparteitag in Amberg die Positionen der SPD für die Familienpolitik vor und machte deutlich, dass es Ziel sein müsse, endlich genügend Kinderkrippenplätze zu schaffen und nicht eine Fernhalteprämie zu zahlen. Hier herrsche absolute Übereinstimmung mit vielen anderen Organisationen, Gewerkschaften und Sozialverbänden, machte auch MdL Johanna Werner-Muggendorfer deutlich.
Das Betreuungsgeld sei eigentlich ein Etikettenschwindel, denn es werde nicht für bessere Betreuung bezahlt, sondern nur als Prämie für diejenigen, die ihr Kind nicht in eine kommunale Kita geben. Es sei ungerecht, dass diejenigen, die sich eine private Betreuung organisieren können, die Prämie bekämen, während alleinerziehende Mütter, in deren Kommune es keine Kinderkrippe gebe, keine Chancen hätten, in die Arbeit zu gehen und bei Bezug von Sozialleistungen dann kein Betreuungsgeld erhalten, so Schwesig in ihren Ausführungen.
Die Erfahrungen aus Thüringen, in denen das Betreuungsgeld 2006 eingeführt wurde, hätten gezeigt, dass es dadurch gerade bei Frauen zu längeren Erwerbsunterbrechungen gekommen sei. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verschlechtern sich dadurch und langfristig komme es zu niedrigen Renten und Altersarmut bei Frauen. Die 2 Milliarden Euro, die für das Betreuungsgeld ausgegeben werden sollen, müssen in den Kita-Ausbau investiert werden und in eine gerechte Bezahlung der Erzieherinnen.
Die stellvertretende SPD-Unterbezirks-Vorsitzende Anja König erinnerte in diesem Zusammenhang an die Veranstaltung mit MdL Johanna Werner-Muggendorfer zu diesem Thema am Montag, 23. Juli um 19.30 Uhr in der Gastwirtschaft „Zur Krax´n“. Hier werde man sich gemeinsam mit den SPD-Mitgliedern aus der Region Landshut noch einmal deutlich für einen Ausbau der Kinderkrippen-Plätze stark machen.
Foto:
Ministerin Manuela Schwesig (2. v. r.) mit den Landshuter SPD-Vorsitzenden Anja König (r.), Ruth Müller (l.) und MdL Johanna Werner-Muggendorfer (3. v. r.) und den Passauer Sozialdemokratinnen Katja Reitmeier (2. v. l.) und Gerlinde Saller (4. v. l.)
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.