
MdL Ruth Müller zum Ausgang des Mitgliederentscheids

MdL Ruth Müller zum Ausgang des Mitgliederentscheids
Bei der Aufstellungskonferenz der SPD-Kreistagsliste in Dingolfing-Landau erfuhr die Landshuter Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete das Ergebnis des Mitgliederentscheids. Spontan applaudierten die Delegierten und Kreistagskandidaten im Vilstaler Hof, als Ruth Müller das Ergebnis bekannt geben konnte. Ein beeindruckendes Ergebnis sei es, dass 369.680 Mitglieder sich an dem ersten bundesweiten Mitgliederentscheid zu einer künftigen Bundesregierung beteiligt hätten. Fast 78 Prozent aller SPD-Mitglieder habe diese Frage zur Gestaltung der künftigen Regierung zum Mitstimmen veranlasst, was eine starkes Signal der innerparteilichen Demokratie sei.
Für den Eintritt der SPD in eine Große Koalition haben 76% der Mitglieder gestimmt. Das ist ein klarer und deutlicher Auftrag, Regierungsverantwortung zu übernehmen, so Müller, die selbst auch mit „Ja“ gestimmt hatte. In wenigen Tagen ist der 100. Geburtstag von Willy Brandt, der den Ausspruch „Mehr Demokratie wagen“ geprägt hat. Die SPD hat mehr Demokratie gewagt und gewonnen, ein wunderbares Signal im 150. Jubiläumsjahr der SPD. „Willy Brandt wäre bestimmt mächtig stolz auf seine SPD gewesen“, so Müller.
Auch aus bayerischer Sicht ist das Ergebnis des Mitglieder Votums gut für unser Land. Der Mindestlohn kommt, für die Mieterinnen und Mieter wird die Mietpreisbremse einen Riegel gegen ständig steigende Mieten setzen und gerade in Niederbayern ist das Thema „Donauausbau“ mit der im Koalitionsvertrag geregelten „sanften“ Variante wichtig. Die Kommunen werden über die gestiegenen Finanzmittel bei der Städtebauförderung und bei der sozialen Stadt profitieren – hier hat sich ebenfalls die Sozialdemokratie in den Verhandlungen durchgesetzt. Und gerade die älteren Mütter werden über die „Mütterrente“ eine der höchsten Rentensteigerungen in den vergangenen Jahren erhalten. In Niederbayern liegt die Durchschnitts-Rente von Frauen mit 440 Euro deutlich unter dem bayernweiten Schnitt von 517 Euro, so Müller.
„Nachdem nun der erste Schritt getan ist, komme es jetzt darauf an, die rote Handschrift des Koalitionsvertrags auch in Regierungshandeln umzusetzen", macht Müller die Erwartungen an die Sozialdemokratie in der Großen Koalition deutlich. „Aus den guten Ideen der SPD im Koalitionsvertrag muss nun gute Politik für die Menschen werden“.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.