MdL Reinhold Perlak gibt einen Überblick zum Bildungspaket

Veröffentlicht am 27.04.2011 in Allgemein

Wer kann wo welche Anträge zum Bildungspaket stellen?
Das Bildungspaket für rund 2,5 Millionen bedürftige Kinder wird bislang nur zögerlich in Anspruch genommen. Die Leistungen gibt es nur auf Antrag. MdL Reinhold Perlak gibt einen Überblick, wie und wo Berechtigte Zuschüsse für Schulmaterial, warme Mittagessen in Schule und Kita, Nachhilfe und Freizeitaktivitäten erhalten.

- Mittagessen in Kita, Schule und Hort: Anträge auf Zuschuss sind bei der Kommune im Jobcenter zu stellen. Wer rückwirkend für Januar bis März Kosten erstattet haben möchte, muss die Teilnahme des Kindes am gemeinsamen Mittagessen nachweisen. Für diesen Zeitraum wird ein monatlicher Pauschalbetrag von 26 Euro berücksichtigt - bei einem Eigenanteil der Eltern von 1 Euro pro Mittagessen.

- Kultur, Sport, Freizeitaktivitäten: Dafür können die Berechtigten bei der Kommune im Jobcenter pro Kind und Monat 10 Euro in Anspruch nehmen. Auch hier müssen für die rückwirkende Erstattung Belege für die Teilnahme erbracht werden. Dieses Budget kann zur Teilnahme an Freizeiten auch angespart werden.

- Eintägige Schul- oder Kitaausflüge: Die Kosten dafür werden auf Antrag von der Kommune im Jobcenter übernommen. Auch dafür besteht die Möglichkeit der rückwirkenden Erstattung.

- Lernförderung: Eltern, deren Kinder Lernförderung benötigen, müssen sich dies von der Lehrerin oder dem Lehrer bescheinigen lassen - und diese Bescheinigung dann "in der Regel" bei der Kommune im Jobcenter einreichen. Voraussetzung ist , dass die Lernförderung erforderlich, geeignet und angemessen ist, um die Versetzung in die nächste Klasse zu erreichen.

- Schülerbeförderung: Auch der Zuschuss zur Monatskarte kann "in der Regel" bei der Kommune im Jobcenter beantragt werden. Wird das Ticket ausschließlich für den Schulbus genutzt, werden die Kosten voll übernommen - sofern die Beförderung zur nächstgelegenen Schule "erforderlich ist und die Kosten nicht von anderen übernommen werden".

Für die Anträge kommen unterschiedliche kommunale Stellen in Frage, je nachdem, wer die Leistungen in Anspruch nehmen will. Hartz-IV-Empfänger wenden sich beim Kinder-Bildungspaket grundsätzlich an das örtliche Jobcenter. Für Familien mit Wohngeld oder Kinderzuschlag sind dagegen Sozialamt oder Wohngeldstelle zuständig.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unser Abgeordnetenbüro unter 09421- 8614731.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.