Bildungspaket darf kein Ladenhüter bleiben

Veröffentlicht am 28.04.2011 in Bildung

MdB Marianne Schieder fordert Vereinfachung bei Bildungshilfeverteilung: „Die Hilfe muss bei den Kindern ankommen!“

Im Landkreis gebe es, wie in anderen Kommunen auch, große Schwierigkeiten damit, das Bildungspaket für Kinder von Hartz IV-Empfängern und Geringverdienern umzusetzen. Das zeige, wie groß die Verunsicherung sei. „Dass so wenig Betroffene bei uns die rückwirkenden Leistungen des Teilhabe- und Bildungspakets beantragen, kann ich nur auf die schlechte Informationspolitik von Bundessozialministerin von der Leyen zurückführen“, stellt die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder fest.

Zusätzlich kritisiert die SPD-Politikerin den großen Bürokratieaufwand bei der Verwaltung des Bildungspakets: Die SPD- Bundestagsfraktion habe von Beginn an deutlich gemacht, dass die Umsetzung des Bildungspakets wegen bürokratischer Hürden schwierig sei. Viele Fragen, wie die Bestimmungen angewendet werden sollten, seien noch ungeklärt. „Die Bundesarbeitsministerin muss aus Fehlern lernen und umgehend die Umsetzung entbürokratisieren und die Leistungen dort investieren, wo die Kinder sind, also in Kitas, Schulen und Vereinen.“

MdB Marianne Schieder: „Trotzdem ist klar: Kinder sollen nicht schlechtere Zukunftsperspektiven haben, nur weil es sich ihre Eltern nicht leisten können, sie richtig zu fördern. Deshalb appelliere ich an die Eltern, die Arbeitslosengeld II bekommen: Gehen Sie zum Amt und beantragen Sie für Ihre Kinder das Bildungspaket.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.