MdB Ulla Schmidt besuchte 1. ndb. Hospiz in Vilsbiburg

Veröffentlicht am 20.03.2013 in Kreistagsfraktion

Bundesgesundheitsministerin a. D. zeigte sich beeindruckt von der Leistungsvielfalt der La.KUMed-Krankenhäuser

„Hinter der Hospizidee steht eine Bürgerbewegung, die von vielen Ehrenamtlichen getragen wird“, das machte La.KUMed-Verwaltungsleiter Johann Butz beim Besuch von MdB Ulla Schmidt in Vilsbiburg deutlich. Die ehemalige Bundesgesundheitsministerin der SPD war auf Einladung der SPD-Kreistagsfraktion mit ihrer Vorsitzenden Ruth Müller nach Vilsbiburg gekommen, um über die Krankenhaus-Versorgung und Finanzierung im ländlichen Raum zu diskutieren.

Mit dabei war auch der stellvertretende Bezirksvorsitzende der SPD Niederbayern, Peter Stranninger aus Straubing sowie der Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier aus dem Nachbarlandkreis Dingolfing. Vorab fand eine Besichtigung des 1. Niederbayerischen Hospizes statt, das im vergangenen Jahr in Vilsbiburg eröffnet wurde. Man wolle mit dem Hospiz eine ganzheitliche Sterbebegleitung mit qualifizierter Schmerztherapie und Symptomkontrolle sowie seelsorgerischer und psychosozialer Begleitung. Dr. Hermann Albersdörfer und Dr. Johann Hatzl informierten die Besuchergruppe aber auch über die schwierige Situation der Hospizfinanzierung. Aufgrund der derzeitigen Rechtslage erstatten die Krankenkassen nur 90 Prozent der tatsächlich entstehenden Hospizkosten, zehn Prozent der Kosten hat der Träger des Hospizes, in dem Fall La.KUMed (Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung), zu tragen.

Die Bundespolitikerin empfahl den SPD-Mitgliedern, die landesweiten Vergleichssätze für die Hospizberechnung anzufordern, um einen besseren Überblick über die Kostensituation zu erhalten. Breiten Raum in der Diskussionsrunde nahm im Anschluss auch die Krankenhausfinanzierung im ländlichen Raum ein. MdB Ulla Schmidt zeigte sich erstaunt, dass scheinbar grundlos die Ermächtigungen für die ambulanten Leistungen im Krankenhaus Vilsbiburg entzogen wurden. „Mich würde die Grundlage dieses Vorgehens interessieren“, so Ulla Schmidt. Hier sei die Landesregierung gefordert. Die SPD im Landkreis Landshut wird versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, um den Bürgerinnen und Bürger im südlichen Landkreis auch weiterhin eine wohnortnahe medizinische Versorgung anbieten zu können, schlug Fraktionsvorsitzende Ruth Müller vor.

Foto:
MdB Ulla Schmidt (5. v. l.) mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Ruth Müller (4. v. l.), SPD-Statdrätin Theresa Bergwinkl und stv. Bgm. Hans Sarcher sowie Chefärzten und SPD-Mandatsträgern aus der Region beim Besuch des 1. Niederbayerischen Hospizes in Vilsbiburg

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.