MdB Marianne Schieder: Solidarität mit streikendem Kita-Personal

Veröffentlicht am 17.05.2015 in Presse

In den aktuellen Tarifverhandlungen fordern die Gewerkschaften eine bessere Bezahlung für Erzieherinnen und Erzieher. MdB Marianne Schieder unterstützt diese berechtigte Forderung. „Erzieherinnen und Erzieher müssen endlich die finanzielle Anerkennung bekommen, die ihnen zusteht. Ihre Arbeit sollte uns viel wert sein. Gute Kindergärten und Kitas verhelfen unseren Kindern zu einem guten Start ins Leben. Gleichzeitig ermöglichen Sie vielen Eltern, Familie und Beruf zu vereinbaren. Möglich machen das die Menschen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen arbeiten.

„Erzieherinnen und Erzieher“, so die Bildungspolitikerin weiter, „fördern unsere Kinder von Anfang an und sorgen für bessere Bildungschancen. Bildung beginnt schon in der Krippe und im Kindergarten.“

 

Kinderbetreuungseinrichtungen sind Bildungsinstitutionen. Das habe Auswirkungen auf die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher, die in den letzten Jahren noch deutlich anspruchs- und verantwortungsvoller geworden sei. Aber Erzieherinnen und Erzieher arbeiteten auch in der Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in Wohngruppen und anderen Einrichtungen. Auch hier haben sich die Aufgaben vervielfältigt und sind die Anforderungen gestiegen.

 

Die SPD-Bundestagsfraktion unterstütze die Forderungen der Erzieherinnen und Erzieher nach mehr Anerkennung. MdB Marianne Schieder unterstreicht: „Schon seit langem fordern wir eine Aufwertung der sozialen Berufe. Dazu benötigen wir eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, was uns diese wichtige Arbeit wert ist. Nicht zuletzt können wir mit besseren Löhnen im sozialen Bereich, in dem vor allem Frauen beschäftigt sind, auch einen Teil der eklatanten Lohnlücke schließen, die sich nach wir vor zwischen den Geschlechtern auftut. Es geht hier um Menschen, die mit Menschen arbeiten. Und diese Arbeit sollte uns viel wert sein.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.