„In Deutschland wird es keine Förderung von Schiefergas nach der derzeit international üblichen Fracking-Methode geben. Das haben Umweltministerin Barbara Hendricks und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel in einem gemeinsamen Eckpunktepapier klargestellt. Trinkwasser und Gesundheit müssen absoluten Vorrang haben“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder.
Damit stehe fest: Jenes Fracking, das in den Medien mit Dokumentation aus den USA und Kanada bebildert wurde, wird es in Deutschland nicht geben.
„Die Befürchtungen der Oberpfälzer Bürgerinnen und Bürger kann ich unbedingt nachvollziehen. Ich habe mich - wie die gesamte SPD-Bundestagsfraktion - gegen Fracking bei der Erdgas- und Erdölgewinnung ausgesprochen. Diese Methode birgt ein erhebliches und derzeit nicht abzuschätzendes Risiko für Natur und Mensch. Es fehlen ausreichend wissenschaftliche Belege in Bezug auf mögliche Gefährdungen. Das ist daher die richtige Entscheidung. Erdgasförderung, ja – Fracking, nein!“, unterstreicht die Abgeordnete.
Die seit Jahrzehnten in Deutschland angewandte konventionelle Erdgasförderung wird mit deutlich schärferen Umweltauflagen modernisiert. Wasserschutzzonen, in denen es kein Fracking geben darf, werden ausgeweitet und eine Umweltverträglichkeitsprüfung wird für alle Vorhaben verpflichtend festgeschrieben.