Gespräch mit Konzernbevollmächtigten für Bayern, Klaus-Dieter Josel in Berlin
"Damit die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof - Regensburg Wirklichkeit wird, muss sie dringend in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen und als vordringlich eingestuft werden", fordert MdB Marianne Schieder, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landesgruppe Bayern, bei einem Gespräch mit dem Konzernbevollmächtigten der BahnAG für Bayern, Klaus-Dieter Josel in Berlin.
Beim Treffen der gesamten SPD-Landesgruppe mit dem Bahn-Vertreter, stellte Marianne Schieder klar, dass die Oberpfalz Nachholbedarf bei Bahnprojekten habe.
Klaus-Dieter Josel bestätigte der Abgeordneten die Wichtigkeit der Elektrifizierung der Strecke Hof-Regensburg. So hätten Berechnungen für den Güter- und den Personenverkehr ergeben, dass mittelfristig bis zu 14 Züge zusätzlich auf der Strecke benötigt werden. Eine Elektrifizierung wäre bei diesem Bedarf äußerst hilfreich. Er versicherte, dass die Deutschen Bahn AG mit Nachdruck hinter der Realisierung der Elektrifizierung stehe. Bis 2018 könne sie vollständig umgesetzt werden.
Um dieses Ziel zu halten, muss die Strecke zunächst in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen und als vordringlich eingestuft werden. MdB Marianne Schieder, die sich seit Jahren massiv für eine Verbesserung der Bahn-Infrastruktur in der Region einsetzt, betonte, dass die SPD-Landesgruppe Bayern bei den anstehenden Beratungen des Bundesverkehrswegeplanes Einfluss auf die Prioritätensetzung nehmen werde. "Maßgeblich werden jedoch auch die Vorschläge des Verkehrsministeriums sein. Hier können Herr Ramsauer und die CSU endlich beweisen, wie ernst es ihnen mit der Zukunft für die Oberpfalz ist", stellt die Abgeordnete klar.