MdB Marianne Schieder fordert Elektrifizierung der Bahnlinie Hof - Regensburg

Veröffentlicht am 17.03.2010 in Verkehr

Gespräch mit Konzernbevollmächtigten für Bayern, Klaus-Dieter Josel in Berlin

"Damit die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof - Regensburg Wirklichkeit wird, muss sie dringend in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen und als vordringlich eingestuft werden", fordert MdB Marianne Schieder, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landesgruppe Bayern, bei einem Gespräch mit dem Konzernbevollmächtigten der BahnAG für Bayern, Klaus-Dieter Josel in Berlin.

Beim Treffen der gesamten SPD-Landesgruppe mit dem Bahn-Vertreter, stellte Marianne Schieder klar, dass die Oberpfalz Nachholbedarf bei Bahnprojekten habe.

Klaus-Dieter Josel bestätigte der Abgeordneten die Wichtigkeit der Elektrifizierung der Strecke Hof-Regensburg. So hätten Berechnungen für den Güter- und den Personenverkehr ergeben, dass mittelfristig bis zu 14 Züge zusätzlich auf der Strecke benötigt werden. Eine Elektrifizierung wäre bei diesem Bedarf äußerst hilfreich. Er versicherte, dass die Deutschen Bahn AG mit Nachdruck hinter der Realisierung der Elektrifizierung stehe. Bis 2018 könne sie vollständig umgesetzt werden.

Um dieses Ziel zu halten, muss die Strecke zunächst in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen und als vordringlich eingestuft werden. MdB Marianne Schieder, die sich seit Jahren massiv für eine Verbesserung der Bahn-Infrastruktur in der Region einsetzt, betonte, dass die SPD-Landesgruppe Bayern bei den anstehenden Beratungen des Bundesverkehrswegeplanes Einfluss auf die Prioritätensetzung nehmen werde. "Maßgeblich werden jedoch auch die Vorschläge des Verkehrsministeriums sein. Hier können Herr Ramsauer und die CSU endlich beweisen, wie ernst es ihnen mit der Zukunft für die Oberpfalz ist", stellt die Abgeordnete klar.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.