MdB Marianne Schieder engagiert sich am Red Hand Day „Kinder sind keine Soldaten!“

Veröffentlicht am 29.01.2016 in Presse

„Weltweit werden nach Angaben der Vereinten Nationen schätzungsweise 250.000 Kinder als Soldaten missbraucht. Sie erfahren schon in jungen Jahren Unvorstellbares. Sie kämpfen oder leisten schwere körperliche Arbeit. Weibliche Kindersoldaten werden häufig Opfer sexualisierter Gewalt“, informiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder über die Veranstaltung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zum „Red Hand Day“ am 28. Januar 2016 im Paul-Löbe-Haus.

Der „Red Hand Day“- der internationale Tag gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Soldaten  – finde jedes Jahr statt. Das Symbol der Aktion, die rote Hand, stehe dabei für das Nein zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten, so die Abgeordnete. Auch in diesem Jahr unterstützte MdB Marianne Schieder die Aktion und gab am Stand der Kinderkommission ihre Handabdrücke ab, um so gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu protestieren. Die gesammelten roten Handabdrücke werden als Ausdruck der Solidarität des Deutschen Bundestages an die UN-Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte, Frau Leila Zerrougui, übersandt.

MdB Marianne Schieder: „Ich finde es wichtig und sehr gut, dass sich auch viele Jugendliche in den Schulen im Rahmen der Red Hand-Aktion gegen den Einsatz von Kindersoldaten engagieren und damit darauf aufmerksam machen, dass Kinder in der ganzen Welt für die Kriege von Erwachsenen weder ausgebeutet, misshandelt, noch sexuell missbraucht werden dürfen.“ 

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.