MdB Marianne Schieder begrüßt Vorgehen der Drogenbeauftragten

Veröffentlicht am 09.02.2015 in Presse

Die Bundesregierung will die Verbreitung der Droge Crystal eindämmen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder hatte in der Vergangenheit die Bundesregierung immer wieder aufgefordert, insbesondere im Grenz-Bereich zu Tschechien die Kontrollen von Polizei und Zoll zu intensivieren. Außerdem forderte die Abgeordnete, Konsum und Handel der Droge mit länderübergreifenden Präventionsmaßnahmen zu bekämpfen

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, MdB Marlene Mortler, bat MdB Marianne Schieder in einem aktuellen Schreiben nun, sie bei der Problematik dieser Droge weiterhin zu unterstützen und informierte über entsprechende bisherige und zukünftige Maßnahmen. So sollen insbesondere Präventionsangebote und Behandlungsformen verstärkt, die Datenlage verbessert, den Schulen Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt und die Arbeit aller Beteiligten besser koordiniert und der fachliche Austausch vorangetrieben werden.

MdB Marianne Schieder begrüßt das Vorgehen der Bundesregierung: Insbesondere sei es gelungen, für die Aufgaben in der Prävention zur Vermeidung einer Ausbreitung des Crystal-Meth-Konsums für 2015 zusätzliche finanzielle Haushaltsmittel zur Verfügung zu stellen. Neben zusätzlichen Mitteln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in diesem Jahr stünden damit für die Modell-und Forschungsmaßnahmen weitere 500.000 € zur Verfügung, die eingesetzt würden, um in der Prävention, Beratung und Behandlung gezielte Angebote aufzubauen.

„Bei Crystal handelt es sich um eine sehr gefährliche Droge mit hohem Abhängigkeitspotenzial. Der Konsum hat neben den unmittelbar schädlichen Folgen für die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten auch erhebliche gesellschaftliche Auswirkungen. Da ist jeder Euro gut angelegtes Geld – wir sind es insbesondere unseren Kindern und Jugendlichen schuldig!“ MdB Marianne Schieder lobte in diesem Zusammenhang die engagierte Arbeit von Zoll und Polizei sowie die Aufklärungsarbeit in Schulen und Vereinen. „In vielen Städten und Gemeinden in Schwandorf und Cham gibt es dazu Initiativen von Sucht- und Drogenberatungsstellen, aber auch ehrenamtlichen Initiativen. Wir können der Crystal-Meth-Problematik nur gemeinsam über Prävention und Aufklärung die Stirn bieten!“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.