Margit Wild fordert Bericht zur Situation der Berufsschulen

Veröffentlicht am 28.03.2014 in Presse

Vor drei Jahren wurden die Berufsschulen in Bayern neu strukturiert. Das Thema wurde heiß diskutiert und war nicht unumstritten. Jetzt, in gebührendem Abstand zur Umsetzung der Reform, will die Regensburger Landtagsabgeordnete Margit Wild wissen, was die Neustrukturierung gebracht hat: „In meinem Antrag fordere ich die Staatsregierung auf, die Reform zu bewerten. Ich möchte wissen wie sich die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den jeweiligen Beruf geändert hat und ob sich die Entfernungen für die Schülerinnen und Schüler zum Schulstandort geändert haben“.

Die Strukturreform sah vor allem eine Konzentrierung einzelner Berufsschulstandorte auf bestimmte Berufsbilder vor. So müssten beispielsweise Maurer entweder nach Cham, Schwandorf oder Neumarkt in die Berufsschule fahren. „Ich möchte wissen, ob dadurch die Attraktivität bestimmter Berufe abgenommen hat. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler mehr als eine Stunde quer durch die Oberpfalz fahren muss, um zu seiner Berufsschule zu kommen, überlegt man sich doch zwei Mal ob man die Ausbildung machen möchte oder nicht“, so Wild.

Letztlich sei auch die Frage, ob die Strukturreform teurer war als geplant. „Man muss das Geld nicht sinnlos aus dem Fenster werfen“, meint die Regensburger Abgeordnete. Wenn nach dem Bericht des Ministeriums im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags klar werde, dass die Neustrukturierung nicht den gewünschten Effekt gebracht habe, müsse man die Reform auf den Prüfstand stellen, fordert Wild.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.