Lehrermangel in der Oberpfalz

Veröffentlicht am 18.07.2013 in Bildung

Rückversetzungsstau in die Oberpfalz trotz der größten Kombiklassen in Bayern

In einer gemeinsamen Anfrage möchten die beiden oberpfälzer Abgeordneten Reinhold Strobl und Annette Karl vom Kultusministerium wissen, warum der Kultusminister Spaenle es bedauert, dass es aufgrund der sinkenden Schülerzahlen so schwierig sei Lehrer von Oberbayern wieder in die Oberpfalz zu versetzen und gleichzeitig in der Oberpfalz die Kombiklassen an den Grundschulen deutlich über dem Landesdurchschnitt liegen.

Ludwig Spaenle hatte in einem Schreiben an MdL Reinhold Strobl geschrieben, dass er zwar den Einsatz von Strobl für die Versetzungswünsche respektiert, aber leider das Ministerium nur wenig Spielraum hat, da die Schülerzahlen in der Oberpfalz so deutlich gesunken sind. Dadurch können leider nur wenig Lehrer wieder aus Oberbayern in die Oberpfalz zurückversetzt werden.

Gleichzeitig hatte aber das Kultusministerium in der Beantwortung einer Anfrage von Annette Karl mitgeteilt, dass in der nördlichen Oberpfalz die Klassenstärken in der Stadt Weiden bei 22,5 Schülern im Landkreis Neustadt/WN bei 21,6 und im Landkreis Tirschenreuth bei 21,2 liegen, während der bayernweite Durchschnitt bei 20,9 Schülern je Kombiklasse liegt.

Für Karl und Strobl stößt bei den vielen Wünschen nach Rückversetzung eine solche Situation auf völliges Unverständnis. Ziel sollte sein, dass als Förderung des ländlichen Raumes in diesem auch die kleinsten Klassen liegen, so dass das Leben in diesen Regionen besonders lebenswert ist.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.