
In einer sehr harmonisch verlaufenen Versammlung der Landkreis-SPD wurde
am Freitag in Altdorf die neue Vorstandschaft für die nächsten zwei Jahre gewählt.

In einer sehr harmonisch verlaufenen Versammlung der Landkreis-SPD wurde
am Freitag in Altdorf die neue Vorstandschaft für die nächsten zwei Jahre gewählt.
Die einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Ruth Müller bedankte sich bei den Mitgliedern der Kreiskonferenz für das große Vertrauen, dass ihr ausgesprochen wurde. Als ihrer Stellvertreter wurden Gerhard Babl aus Velden und Dominik Karl aus Kumhausen einstimmig wiedergewählt. Neu im Vorstandsquartett ist Sebastian Hutzenthaler aus Ergoldsbach und somit habe man auch die einzelnen Regionen im Landkreis personell gut abgedeckt, stellte Müller fest.
Die nun anstehende „wahlkampffreie“ Zeit werde man nutzen, um Fortbildungen für die neugewählten Kommunalpolitiker anzubieten, aktuelle Landkreisthemen in die Regionen zu bringen und so auch dafür sorgen, dass Sozialdemokraten auch weiterhin als Botschafter für Sympathie, Kompetenz und Bürgernähe wahrgenommen werden.
Grußworte kamen von der stellvertretenden Landrätin Christel Engelhard, die sich bei allen Ortsvereinen für die Unterstützung bei der Kommunalwahl bedankte und von der Stadtverbandsvorsitzenden Anja König, die im Mai zur Stadträtin gewählt wurde. „So wie wir auf Parteiebene gut zusammenarbeiten, werden wir auch mit den beiden SPD-Fraktionen aus Stadt und Landkreis bei überregionalen Themen das Miteinander suchen“, so König. Engelhard sprach die aktuellen Herausforderungen in der Landkreispolitik im sozialen Bereich an. „Der Ausbruch des 1. Weltkriegs liegt 100 Jahre zurück, wir haben das Glück, nun fast 70 Jahre in einem friedlichen Land zu leben“, so Engelhard. Jenen, die wegen Flucht, Vertreibung, Krieg und Verfolgung vor unseren Türen stünden, müsse man Hilfe und Unterstützung bieten. Gerade in dieser Situation sind wir als Sozialdemokraten gefordert die Rahmenbedingungen
für die Menschen und die betroffenen Kommunen positiv zu begleiten.
In ihrem Rechenschaftsbericht erläuterte die Vorsitzende zahlreiche Aktivitäten des Kreisverbandes. Mit einem Info-Stand bei der Umweltmesse, mit Vor-Ort-Terminen bei den Ortsvereinen, wie auch durch das erfolgreiche Engagement für das Volksbegehren gegen Studiengebühren, das Frauen-Qualifizierungsprogramm „SoFia“ und natürlich die Wahlkämpfe zur Landtags-, Bezirkstags- und Bundestags-wahl wurde der politische Alltag des SPD-Kreisverbands seit der letzten Vollver-sammlung im Juni 2012 bis zum Herbst 2013 bestimmt.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es sofort weiter mit den Vorbereitungen für die Kommunalwahlen, sowie die Europawahl im Frühjahr 2014. Bei der Fülle der Termine und Veranstaltungen konnte die Kreisvorsitzende Ruth Müller in ihrem Rechenschaftsbericht die jeweiligen Schwerpunkte nur kurz umreißen, denn sonst hätte man eine ganztägige Kreiskonferenz anberaumen müssen, meinte die Landtagsabgeordnete scherzhaft.
Die Kassiererin Kersten Schanzer stellte in ihrem Rechenschaftsbericht abschließend fest, dass die Finanzen des Kreisverbandes geordnet und solide sind. Mit den gewonnen Rücklagen und den vor uns liegenden wahlfreien Jahren könne man in Zukunft die finanzielle Situation weiter verbessern, so Schanzer.
Bei der anschließenden Neuwahl wurden alle vorgeschlagenen Kandidaten unter der bewährten Leitung der Bezirksgeschäftsführerin Niederbayern Christine Schrock
durch die Delegierten einstimmig gewählt. Auch dies ist ein Beweis für das gute
Miteinander und die Geschlossenheit in der Landkreis-SPD.
Die neue Vorstandschaft besteht aus:
Orga- Leiter:
Arbeitsgemeinschaften:
Beisitzer und Beisitzerinnen:
Revisoren:
Franz Sedlmeier, Neufahrn und Martina Hesse- Hujber, Ohu- Ahrain
Bildunterschrift: Kreisvorsitzende Ruth Müller (Mitte), mit der Kreisverbands-vorsitzenden Stadt Anja König (6 v. lk.), stv. Landrätin Christel Engelhard (3 v. re) und ihren Stellvertretern Dominik Karl (9 v. lk), Gerhard Babl (10 v. re) und Sebastian Hutzenthaler (5 v. re) und den restlichen Vorstandmitgliedern.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.