Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion lädt zur alljährlichen Freistaatsfeier in der Landesvertretung

Veröffentlicht am 06.11.2014 in Presse

Marianne Schieder konnte im Namen der Bayerischen SPD-Landesgruppe über 500 Gäste zur Freistaatsfeier begrüßen.

Mit den Worten „Bayern ist fortan ein Freistaat!“ rief der Sozialdemokrat Kurt Eisner in der Nacht vom 7. auf den 8. November 1918 in München den Freistaat Bayern aus und erklärte damit das herrschende Königshaus der Wittelsbacher für abgesetzt. Die Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion feierte diesen Jahrestag traditionell in der Vertretung des Freistaates Bayern in Berlin. Über 500 Gäste folgten der diesjährigen Einladung.

Die durch Eisner eingeführten Änderungen sind bis heute nicht zu übersehen: aus Untertanen wurden freie Bürger, das Frauenwahlrecht, der Acht-Stunden-Arbeitstag und die Einführung einer Arbeitslosenunterstützung gehören zu Eisners Errungenschaften.

MdB Marianne Schieder eröffnete am gestrigen Abend in ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion die SPD-Freistaatsfeier in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin. Neben den zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft konnte sie auch den Vorsitzenden der BayernSPD Florian Pronold begrüßen. Voller Stolz verkündete MdB Marianne Schieder: „Es ist eine sozialdemokratische Errungenschaft, dass Bayern ein Freistaat ist!“

Das musikalische Schmankerl des Abends lieferte die oberbayerische Kabarett-Gruppe Die Wellküren, welche dafür bekannt sind, in ihrem harmlos scheinendem traditionellen bayerischen Gesang politische Zustände und Widrigkeiten zu kritisiere.

Zum Schluss hin gab es mit den Künstlerinnen noch eine Diskussion über bayerische Dialekte, wobei MdB Marianne Schieder jedoch darauf beharrte, dass der oberpfälzer Dialekt der schönste sei.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.