Kürzungen im Hochschulbereich nicht hinnehmbar

Veröffentlicht am 23.11.2010 in Landespolitik

SPD setzt sich für bessere finanzielle Ausstattung der Universitäten und Hochschulen in Bayern ein.

Auch wenn es momentan so aussieht, als kämen die Hochschulen als Reaktion auf die massiven Proteste einigermaßen ungeschoren davon, warnt die Landtagsabgeordnete und stv. SPD-Landesvorsitzende Annette Karl vor verfrühtem Optimismus. „Es ist ein altes Spiel der Regierung und zeigt sich jetzt auch wieder bei den Kürzungen der Städtebauförderung, dass zuerst extrem hohe Kürzungen in den Raum gestellt werden, diese dann nach massiven Protesten kleiner ausfallen, jeder glücklich ist, dass es nicht ganz so schlimm wird und vergessen wird, dass es in der Summe nicht besser, sondern schlechter wird“, so Annette Karl.

„Die SPD- Landtagsfraktion hat sich von Anfang an klar und eindeutig gegen eine Kürzung im Bereich der Hochschulen ausgesprochen und sich auch aktiv für eine, dem doppelten Abiturjahrgang angepasste Finanzausstattung der Universitäten und Hochschulen eingesetzt“, schreibt Annette Karl in einem offenen Brief an protestierende Studierende und Universitätsmitarbeiter.

Es gehe nicht an in jeder Sonntagsrede von der Bildung als unserem wichtigsten Standortfaktor in Deutschland zu reden und gleichzeitig aber bei Sparzwängen im Haushalt jedes mal wieder genau dort die Axt anzulegen. „Die gute Bildung und Ausbildung unserer Kinder und Enkel muss höchste Priorität haben und dies muss sich auch in der Gestaltung des Landeshaushaltes niederschlagen“.

Die SPD-Landtagsfraktion und die bayerische SPD hat die Proteste der Lehrenden und Studierenden aktiv unterstützt und begleitet und wird sich auch weiterhin für die dringend nötige, bessere finanzielle Ausstattung der Universitäten und Hochschulen in Bayern einsetzen und dies auch in den anstehenden Haushaltsberatungen deutlich machen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.