Kreiswohnungsbau arbeitet erfolgreich

Veröffentlicht am 24.07.2014 in Kreistagsfraktion

Kreistagsfraktion SPD/Grüne informiert sich vor Ort

Großlintach. Ein Ortstermin in Hunderdorf leitete die Fraktionssitzung der Kreistagsfraktion SPD/Grüne am Donnerstag ein. Eloquent erläuterte die Geschäftsführerin der Kreiswohnungsbau, Frau Claudia Stern, den anwesenden Kreistags- und Gemeinderatsmitgliedern die Neubaumaßnahme in der Ringstraße in Hunderdorf. Die wirtschaftliche Betrachtung des Wohnhauses Ringstraße 22 führte zum Abriss des Gebäudes im Dezember 2013. Mit dem Neubau entstehen 12 frei finanzierte Wohneinheiten mit vier 3-Zimmer-Wohnungen (ca. 76 qm) und acht 2-Zimmer-Wohnungen zwischen 50 und 57 qm. Die Zugänge zu den Wohnungen erfolgt über einen Laubengang. Dass die sechs Wohnungen im Erdgeschoss behindertengerecht ausgeführt werden, fand die Anerkennung der Besucher. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2015 geplant und die Kostenschätzung der Maßnahme liegt bei 1.658.000 €uro.

Fortsetzung fand das Fachgespräch in der anschließenden Sitzung im Gasthaus Plötz in Großlintach. Neben einem kurzen historischen Rückblick erläuterte Claudia Stern auch die Personalstruktur und das Tätigkeitsfeld der Kreiswohnungsbau. „ Wir sind ein kundenorientiertes Wohnungsunternehmen mit sozialem Engagement und versorgen die Bevölkerung mit preisgünstigem Wohnraum. Wir bewirtschaften und verwalten 610 Wohnungen, 151 Garagen und 282 Kfz-Stellplätze mit einer gesamten Wohn- und Nutzfläche von 36.889,48 qm“. Außerdem verwaltet die Kreiswohnungsbau eine Eigentümergemeinschaft mit 20 Wohneinheiten und 19 Tiefgaragenplätzen. Damit die heutigen Standardanforderungen erfüllt werden, werden jährlich Generalsanierungsmaßnahmen durchgeführt. Daneben werden auch Neubaumaßnahmen wie die in Bogen und jetzt in Hunderdorf durchgeführt. Für die Wohnungsunternehmen werde es zunehmend kostenintensiver die Anforderungen der EnEV zu erfüllen. Trotzdem sei es Ziel der Kreiswohnungsbau, ihren Bestand nachhaltig unter Einhaltung der energetischen Anforderungen zu sanieren, um ihren Mietern attraktiven Wohnraum zu vernünftigen Mietpreisen zur Verfügung stellen zu können. „ Durch die Vergabe von Aufträgen an landkreiseigene Handwerksbetriebe unterstützt die Kreiswohnungsbau vorbildlich die heimische Wirtschaft“, ergänzte Fraktionsvorsitzender und Aufsichtsrat Heinz Uekermann die durchaus positiv aufgenommenen Ausführungen der Referentin.

Klar Stellung bezogen wurde im weiteren Verlauf der Sitzung zu der von der Fraktion eingebrachten Resolution zum Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. „Wir dürfen nicht nachlassen in unserer Kritik an TTIP. Obwohl die Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge ebenfalls von den Verhandlungen betroffen sind, gibt es bislang keine Beteiligung auf kommunaler Ebene. Das muss sich dringend ändern. Klar ist außerdem, dass es zu keinerlei Investitionsschutz-Vereinbarungen kommen darf. Solange dies nicht geklärt ist, müssen die Verhandlungen unbedingt ausgesetzt werden“, meinte Kreisrätin Johanna Uekermann.

Ungeteilte Zustimmung erfuhr die Baumaßnahme Erweiterung und Umbau der St.Benedikt-Schule in Mallersdorf. Die Schaffung von zusätzlichen Räumen für die Aufrechterhaltung eines geordneten Schulbetriebes sei dringend erforderlich, stellte Kreisrätin Rosi Deser fest.

Weitere Beschlüsse zu den nächsten Ausschusssitzungen und Terminfestlegungen rundeten die Veranstaltung ab.

 

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.